Konzept der nachhaltigen Mobilität

Informations- und Diskussionsveranstaltung von Bndnis 90/ Die GrnenUm die Lsung regionaler Verkehrsprobleme bereinstimmend mit

Informations- und Diskussionsveranstaltung von Bndnis 90/ Die Grnen

Um die Lsung regionaler Verkehrsprobleme bereinstimmend mit nachhaltiger Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur ging es bei einer Informations- und Diskussionsveranstaltung von Bndnis 90/ Die Grnen des Schwalm-Eder-Kreises Winfried Hermann (MdB), Vorsitzende des Ausschusses fr Verkehr, Bau und Stadtentwicklung des Deutschen Bundestages, kritisierte die mangelnde Umsetzbarkeit des Bundesverkehrswegeplans (BVWP). Weniger als die Hlfte der Straenprojekte des vordringlichen Bedarfs sind realisierbar, behielte man die bisherige Ausgabenpolitik bei, so Hermann. Deshalb wolle er, dass diese Projekte jetzt, nach zehn Jahren seit Bestehen des BVWP, darauf berprft werden, ob sie zeitgem sind. Statt Lrm in Ortsdurchfahrten und mhsamer Wege zum Fernstraennetz brauche die Region jetzt ein verbessertes Verkehrsnetz, stellte Jrg Haafke von der Initiative Schwalm-ohne-Autobahn fest. Das Konzept , das er vorstellte, beinhaltet einen leistungsgerechten Ausbau der Bundesstraen B3, B254 und B454.

Bestandteil eines Gesamtkonzeptes

Die Entwicklung des Straennetzes soll Bestandteil eines Gesamtkonzeptes sein, erluterte Haafke. In Verbindung mit Nachtfahrverbot und Maut fr Lkw auf Bundesstraen, Frderung von Sammelverkehren, Strkung und Ausbau der Bahn, Schaffung von Schiene-Strae-Umschlagepltzen zum Beispiel in Stadtallendorf und Treysa, Strkung des PNV, Verzicht auf das Auto bei Kurzstrecken und vor allem: Vermeidung von Verkehren durch regionale Produktion sowie Umlegung smtlicher Kosten des Verkehrs auf die Nutznieer. Abschlieend stellte er fest, die Umsetzung dieses Konzeptes sei mit 250 300 Millionen Euro halb so teuer wie eine Autobahn. So erflle das Konzept, die Kriterien fr nachhaltige Mobilitt, besttigte Hermann. An Hand der Verkehrsmengenkarte 2005 des Hessischen Verkehrsministeriums wurde deutlich, dass in der Region keine Massenverkehre entstehen und sie vom Transitverkehr noch verschont ist.

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