Kreative Köpfe: Regionale Wirtschaft trifft sich

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Melsungen. Erster VR-Business Dialog in Kulturfabrik: Nordhessen muss im internationalen Wettbewerb innovativ bleiben.

Melsungen. Hier trafen sich die kreativen köpfe der regionalen Wirtschaft: Kürzlich begrüßte Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Schwalm-Eder Karl-Heinz Gräser rund 300 Kunden in in  der  Kulturfabrik  in  Melsungen  zum  ersten VR-Business Dialog.  Nach  der  Begrüßung  übergab  Gräser  das  Wort  an  Prof.  Dr.  Hans-Jörg  Bullinger,  der  für  seine Arbeiten zuletzt den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für die Intensivierung des Wissenstransfers zwischen Wirtschaft und Wissenschaft erhielt.

Mit schwäbischem Charme zeigte der 66-Jährige dem Publikum Deutschlands Chancen im internationalen  Wettbewerb  auf.  So  verwies  er  darauf,  dass  Staaten  wie  China  in  der Wirtschaftsleistung  mittlerweile  aufholen,  weil  deutsche  Unternehmen  ihr Know-How  und Technologie in diese Länder verkauft hätten.  "Es ist unverschämt, aber jetzt setzen sie das ein", sagte Bullinger und erntete viele Lacher. Deutschland habe aus seiner Sicht große Chancen auf den Märkten von morgen, müsse aber auch etwas dafür tun, um die derzeitige Wettbewerbsposition zu halten.

Entscheidend für die Zukunftsfähigkeit jedes Unternehmens ist die Unternehmenskultur. Karl-Heinz Gräser: "Unternehmen, die heute erfolgreich  sind,  haben  zum  Teil  schon  vor  Jahrzehnten  den  Grundstein  dazu  gelegt.  Ihnen  ist  es gelungen,  eine  Innovationskultur  zu  schaffen,  in  der  Innovation  und  Kontinuität  miteinander  vereint sind."  Die  dem  Vortrag  anschließende  Diskussion  wurde  von  Anja  Kukuck-Peppler, Generalbevollmächtigte der VR-Bank Schwalm-Eder, geleitet. Fragen gab es zu Themen wie: Schutz von Patenten, Strom aus Windkraft und das Strom-Netz (Nord-Süd-Trasse), Elektromotoren bei Autos, politische Voraussetzungen für Innovationen.

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