„Die Kulturlandschaft erhalten'

Bei der Vorbereitung zur 50-Jahrfeier des Naturparks Mnden, der damit der zweitlteste in Niedersachsen und der fnftlteste in

Bei der Vorbereitung zur 50-Jahrfeier des Naturparks Mnden, der damit der zweitlteste in Niedersachsen und der fnftlteste in der Bundesrepublik Deutschland ist, kommt man zwangslufig dazu, sich mit der Grndungsgeschichte und dem weiteren Verlauf durch die Jahrzehnte zu beschftigen.Die Unterschutzstellung weiterer Landschaftsteile erfolgte 1959 weil der Drang der grostdtischen Bevlkerung in die Natur einsetzte und Kasseler und Gttinger Brger die ersten Wochenendhuser gerade in die schnsten Gegenden unseres Waldes und in unsere Tler stellen wollten und teilweise auch ohne zu fragen mit Kleinbauten begannen...Mit Untersttzung des Bundes, Landes und der Gemeinden wurde eine Infrastruktur aufgebaut und bis Mitte der 70-er Jahre rund 1,5 Millionen DM investiert. Danach ebbten die Zuschsse ab und die staatlichen Stellen verabschiedeten sich.

Mit einer genderten Zielsetzung in den 80-er und 90-er Jahren hin zu Natur- und Biotopschutz wurde die Naherholung ziemlich ausgeklammert und erlebt jetzt eine Renaissance, insbesondere auf den Lehrpfaden, dem Barfupfad und den gefhrten Exkursionen, die an den Sonntagen stattfinden.

Der Naturpark ist gut aufgestellt, aber die Theorie und Planung lst nicht die Problematik vor Ort. Ein erarbeitetes Besucherlenkungskonzept wartet auf seine Umsetzung, fr viele schon viel zu lange; die einheitliche Ausschilderung wird kommen, aber auch hier ist es aller hchste Eisenbahn. Fr den gewnschten barrierefreien Zutritt gibt es erst wenige Anstze.Die Verkehrssicherungspflicht auf den Wegen hat so seine Tcken und wartet auf eine einheitliche Regelung; woanders geht es doch auch! Die Forderung der Verbnde, die Parks zuknftig personell und finanziell so auszustatten, dass die Aufgaben in den Bereichen Naturschutz, Regionalentwicklung, Erholung, Tourismus und Umweltbildung in vollem Umfang und in hoher Qualitt erfllt werden knnen, verhallt. Das ist schade und kurzsichtig, denn das Interesse und die Untersttzung des Naturparks durch freiwillige Helfer ist gro und vielfltig und zeigt eine enge Verbundenheit mit der Region, sagen wir ruhig Heimat! Wir sind alle aufgerufen, diese einzigartige Kulturlandschaft fr uns und die nachfolgenden Generationen zu erhalten; dazu sollte das Jubilumsjahr genutzt werden.

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