LEADER kann kommen

V.li.: Juliá Sìro (Mitarbeiterin im Regionalmanagement Mittleres Fuldatal), Heike Brandt (Planungsbüro akp-Kassel), Volker Steinmetz (Bürgermeister Stadt Felsberg), Elena Hansjürgens (Planungsbüro akp-Kassel), Edgar Slawik (Bürgermeister Gemeinde Guxhagen), Fritz Voit (1. Stadtrat Stadt Melsungen), Peter Tigges (Bürgermeister Stadt Spangenberg), Marion Karmann (Regionalmanagerin Mittleres Fuldatal), Volker Wagner (Vorsitzender der Verbandsversammlung Zweckverband Gewerbegebiet Mittleres Fuldatal) und Mario Gerhold (Bürgermeister Gemeinde Körle).	Foto: Rübsam
+
V.li.: Juliá Sìro (Mitarbeiterin im Regionalmanagement Mittleres Fuldatal), Heike Brandt (Planungsbüro akp-Kassel), Volker Steinmetz (Bürgermeister Stadt Felsberg), Elena Hansjürgens (Planungsbüro akp-Kassel), Edgar Slawik (Bürgermeister Gemeinde Guxhagen), Fritz Voit (1. Stadtrat Stadt Melsungen), Peter Tigges (Bürgermeister Stadt Spangenberg), Marion Karmann (Regionalmanagerin Mittleres Fuldatal), Volker Wagner (Vorsitzender der Verbandsversammlung Zweckverband Gewerbegebiet Mittleres Fuldatal) und Mario Gerhold (Bürgermeister Gemeinde Körle). Foto: Rübsam

Melsungen. Bürger erarbeiten viele Projekte für das LEADER-Konzept

Melsungen. LEADER-Region werden  – das ist das klar formulierte Ziel der Gemeinden des Altkreises Melsungen. Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Kommunen Guxhagen, Körle, Felsberg, Melsungen, Morschen und Spangenberg in den vergangenen drei Monaten zu insgesamt sieben Workshops eingeladen. Denn um an die bis zu 2,4 Millionen Euro zu kommen zu kommen, die bei einer Aufnahme in das LEADER-Programm,  das die Entwicklung des ländlichen Raumes fördert, indem es Geld zur Verfügung stellt, ist ein aussagekräftiges Konzept von Nöten. Darin müssen sich entsprechende Projekte befinden, durch die die Region vorangebracht wird. Insgesamt 38 konkrete Projektvorschläge und 177 weitere Projektideen wurden von rund 210 Menschen erarbeitet, die sich aktiv an den Workshops beteiligten. Organisiert wurden sie von  der Regionalmanagerin des Mittleren Fuldatals, Marion Karmann.

"Ein tolles Ergebnis", wie Karmann bei der gut besuchten Abschlussveranstaltung am vergangenen Freitag im Collegeraum der Melsunger Stadthalle feststellte. Unter den Projektvorschlägen: ein Fahrradleasingsystem, ein Fußspuren Radweg mit Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten sowie das Etablieren einer hauptamtlichen Gemeindeschwester.

Viele gute Ideen und Anstöße seien dabei gewesen. Jetzt müsse das Erarbeitete zu einem Konzept zusammengefasst werden, das bis zum 1. September abgegeben werden müsse.

Kommt das Konzept gut an, erfolgt die Anerkennung durch das Land Hessen voraussichtlich Ende des Jahres. "Ich gehe stark davon aus, LEADER-Region zu werden", gab sich Karmann zuversichtlich. Erfolgt die Anerkennung, heißt das für die Region Mittleres Fuldatal, dass sie bis zum Jahr 2020 durch das LEADER-Programm gefördert wird.

Viele Projekte wurden erarbeitet. Allerdings ist das Programm auch weiterhin offen für neue Vorschläge, die in den kommenden sechs Jahren einlaufen. "Deswegen wäre es toll, wenn die Bürger auch weiterhin aktiv mitarbeiten, um die Region nach vorne zu bringen", so Karmann.

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

Materialmangel bremst Handwerk im Schwalm-Eder-Kreis aus
Schwalm-Eder-Kreis

Materialmangel bremst Handwerk im Schwalm-Eder-Kreis aus

Der Materialmangel zieht sich durch alle Branchen: Die Maler bekommen nicht genug Gipskarton und Dämmmaterial, die Elektroniker warten auf das Glasfaserkabel und andere …
Materialmangel bremst Handwerk im Schwalm-Eder-Kreis aus
Aktion „Schwalm statt Safari“ angelaufen: Angebot läuft noch bis Ende der Herbstferien
Schwälmer Bote

Aktion „Schwalm statt Safari“ angelaufen: Angebot läuft noch bis Ende der Herbstferien

In den Schwalmwiesen sind seit wenigen Tagen jede Menge wilde Tiere zu entdecken. "Schwalm statt Safari" heißt die Aktion der Stadt Schwalmstadt, die noch bis zum Ende …
Aktion „Schwalm statt Safari“ angelaufen: Angebot läuft noch bis Ende der Herbstferien
Mit 120 km/h unterwegs: Polizei stoppt 33-jährigen Frielendorfer auf Mofa-Roller
Homberger Anzeiger

Mit 120 km/h unterwegs: Polizei stoppt 33-jährigen Frielendorfer auf Mofa-Roller

Satte 96 km/h zu schnell fuhr ein 33-jähriger Mann aus Frielendorf am gestrigen Montag. Der Mann wurde mit seinem Mofa-Roller von der Polizei angehalten, weil er mit …
Mit 120 km/h unterwegs: Polizei stoppt 33-jährigen Frielendorfer auf Mofa-Roller
Feuerwehr im Einsatz: Wohnhaus brennt in Niedenstein
Heimat Nachrichten

Feuerwehr im Einsatz: Wohnhaus brennt in Niedenstein

In Niedenstein-Wichdorf brennt ein Wohnhaus. Die Flammen greifen auf Nachbarhäuser über.
Feuerwehr im Einsatz: Wohnhaus brennt in Niedenstein

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.