Mit leichter Kavallerie in 2011 - Ohrenschmaus: Blasorchester Schwalmstadt begeistert

Treysa. Mit dem "York’schen Marsch" von Beethoven eröffnete das Blasorchester Schwalmstadt (BOS), unter Leitung seines Dirigenten Dr. Kar

Treysa. Mit dem "York’schen Marsch" von Beethoven eröffnete das Blasorchester Schwalmstadt (BOS), unter Leitung seines Dirigenten Dr. Karsten Heyner, das Neujahrskonzert in der Treysaer Festhalle und zog sein Publikum gleich in den Bann der pompösen Orchestermusik. Stefan Todt, der neue Moderator der Veranstaltung, führte frisch und kompetent durch das Programm und gab dem Publikum hilfreiche Erläuterungen. "Dieses Stück ist bekannt aus dem Fernsehen, da es der Auftakt zum Großen Zapfenstreich ist", frotzelte er und verwies auf die Verabschiedung zahlreicher Politiker im vergangenen Jahr. Schon beim zweiten Stück, "Leichte Kavallerie" von Franz von Suppé, zeigten die Musiker ihre große Professionalität. Häufiger Tempowechsel und ein ständiges Auf und Ab der Lautstärke forderten von den Instrumentalisten höchste Konzentration. "Aida ist nicht nur ein bekanntes Kreuzfahrtschiff", erklärte Todt und sagte gleich den nächsten Hit im musikalischen Reigen bekannter Melodien an, den Triumphmarsch aus Verdis gleichnamiger Oper. Nach diesem bekannten Klassiker, bei dem Alexander Tittel an der Solo-Trompete besonders herausragte, kam der Wechsel in die Moderne. "Der Moderator hat die Aufgabe, dem Orchester von Zeit zu Zeit eine Verschnaufpause zu verschaffen", sagte Todt, "vor allem, nach Aida", so der angehende Jurist weiter.Neben Stücken, wie "Zeitenwende", Gershwins "Ein Amerikaner in Paris" und "Pomp and circumstances" von Edward Elgar, hob sich das bekannte Schlaflied "Ade zur guten Nacht" noch einmal besonders hervor: Aus dem einfachen "Volksliedchen" wurde kurzerhand ein Duell zwischen dem Orchester und dem Solisten Jens Schenk am Tenorhorn. Nach der wohlverdienten Pause zeigte das Vororchester (Jugendabteilung des BOS), unter Leitung von Christian Engel, mit der Titelmelodie der James-Bond-Filme sein Können. Als Überraschung gab es anschließend eine Einlage der "Sechsmal-Krainer", die, zusammen mit ihrer Sängerin Lisa Dittschar, so bekannte Stücke wie "Hey Jude", "Something stupid" oder "Funkytown" im Stil der bekannten "Oberkrainer" interpretierten - das Publikum zeigte sich hocherfreut.Nach weiteren fünf Stücken vom großen Blasorchester kam das Grande Finale, der Radetzky-Marsch, der die etwa 400 Zuschauer von den Stühlen riss und sie frenetisch mitklatschten ließ. Mit dem bekannten "My Way" von Frank Sinatra endete das tolle Konzert dieses engagierten Orchesters, bei dem Musiker im Alter von 13 bis hin zu 73 Jahren wieder ihr ganzes Können gezeigt haben.

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