Letzte Chance auf 1.000 Euro

Das Team für die Jubiläumsaktion der Kreissparkasse: (v.l.) Karl-Otto Winter (Vorstandsvorsitzender), Antje Walter, Markus Breitschwerdt und und Thomas Gille (Vorstand).	Foto: Bernhard
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Das Team für die Jubiläumsaktion der Kreissparkasse: (v.l.) Karl-Otto Winter (Vorstandsvorsitzender), Antje Walter, Markus Breitschwerdt und und Thomas Gille (Vorstand). Foto: Bernhard

Schwalm-Eder. Kreissparkasse fördert 175 Projekte – im Interview zieht Vorstandschef Karl-Otto Winter eine erste Bilanz

Schwalm-Eder. Seit letztem Jahr läuft die Jubiläumsaktion der Kreissparkasse Schwalm-Eder, bei der im 175. Jahr des Bestehens des Geldinstituts 175 Projekte aus dem Kreis mit jeweils 1.000 Euro gefördert werden. Mit der letzten Kategorie "Mensch & Gesellschaft" haben Vereine und Projekte aus dem Schwalm-Eder-Kreis morgen noch eine letzte Chance auf die Umsetzung ihrer gemeinnützigen Idee . Bewerber können ab 0 Uhr auf der Website www.175-projekte.de ihre Vorschläge einreichen. Wir sprechen vorab mit dem Vorstandsvorsitzenden Karl-Otto Winter und fragten nach einer ersten Bilanz der Aktion:

Seit 1. Juli des vergangenen Jahres läuft die Jubiläumsaktion "175 Projekte" der Kreissparkasse Schwalm-Eder. Wie sieht Ihr bisheriges Fazit aus?

Winter: Wir blicken auf eine bisher einzigartige Aktion im Haus der Kreissparkasse und im Schwalm-Eder-Kreis zurück. Unsere Idee, als Jubiläumsgeschenke an die Region gemeinnützige Projekte zu realisieren, ist auf eine enorme Resonanz bei den Bürgern gestoßen. In den bisherigen fünf Kategorien wurden mehr als 350 Projektideen eingereicht, konnten wir über 73.000 Klicks bei der öffentlichen Abstimmung verzeichnen und 145 Gewinner beglückwünschen.

Wie kam es zu der Idee, die ja inzwischen schon Nachahmer bei einem anderen Geldinstitut hat?

Winter: Bei unseren Planungen zu dem 175. Geburtstag der Kreissparkasse war uns schnell klar: Wir wollen keine

Geschenke, sondern wir beschenken die Bürger im Schwalm-Eder-Kreis. Und was liegt da näher, als die Menschen in der Region selbst zu fragen, wo etwas fehlt. Die Grundidee war also schnell geboren. Auf dieser Grundlage und unter Berücksichtigung der für uns wichtigsten Kriterien, wie zum Beispiel: nur regionale Projekte, Gemeinnützigkeit muss gegeben sein, Beteiligung aller Bürger soll möglich sein, Umsetzung der Projekte innerhalb von zwei Monaten, wurde ein Konzept und die Website www.175-Projekte.de von einem Team erarbeitet.Hatten Sie von Anfang an mit dieser Resonanz gerechnet?

Winter: Nein, während unserer Vorbereitungen hätten wir es nie für möglich gehalten, dass bereits nach dem Start der Kategorien – noch in der Nacht – solch ein Ansturm auf unsere Website stattfinden würde. Die erste Kategorie "Freizeit & Ehrenamt" war bereits nach 26 Minuten geschlossen. Wir sind überwältig von der großen Aktivität und dem faszinierendem Erfolg unserer Jubiläumsaktion.

Der Wunsch der Kreissparkasse Schwalm-Eder war es die Projekte möglichst schnell umzusetzen. Ist das gelungen?

Winter: Bis auf wenige Ausnahmen konnten wir die Projekte innerhalb der gewünschten zwei Monate umsetzen. In Einzelfällen kam es zu unerwarteten Lieferschwierigkeiten seitens des Herstellers oder das Wetter spielte nicht mit. An dieser Stelle möchte ich allen Teilnehmern ein Lob aussprechen. Zum einen wurde viel Arbeit in die Ausarbeitung und die Bewerbung der Projekte gesteckt, aber auch die Zusammenarbeit bei den Projektumsetzungen war bisher ausgezeichnet. Insgesamt wurden bereits über 100 Projekte umgesetzt.

Es ist sicherlich schwer eines der Projekte herauszuheben. Trotzdem: Haben Sie persönlich ein Lieblingsprojekt?

Winter: Nun, es sind sehr viele kreative und interessante Ideen dabei. Ich persönlich freue mich besonders über Projekte die für oder mit Kindern und Jugendlichen eingereicht wurden. Diese haben bei den Übergaben ihre Freude besonders offen gezeigt – oft wurden auch eingeübte oder spontane Vorführungen gezeigt. Insgesamt haben wir als Kreissparkasse aber auch viel Neues über die Menschen im Schwalm-Eder-Kreis erfahren und wir werden diese Erfahrungen auch bei unserem künftigen Engagement berücksichtigen.

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