Leuchtende Laternen: Martinsumzug in Fritzlar

Von DR. SVEN HILBERTFritzlar. Er ist der Schutzpatron der Domstadt und schon seit unzähligen Jahrhunderten nicht mehr unter den Lebenden, aber dennoc

Von DR. SVEN HILBERT

Fritzlar. Er ist der Schutzpatron der Domstadt und schon seit unzähligen Jahrhunderten nicht mehr unter den Lebenden, aber dennoch erscheint er jedes Jahr wieder und sorgt für große Kinderaugen.

Zu Hunderten drängten sie sich wieder mit den ausgefallensten Lampion-Kreationen auf dem Marktplatz und tauchten das Fachwerk in flackerndes Licht. Als  St. Martin – verkörpert von Anne Geismar – mit seinem roten Mantel hoch zu Roß endlich auftauchte, gab es kein Halten mehr. Fröhlich spazierten alle mit ihren Laternen dem Heiligen in Richtung Fußgängerzone hinterher.

Über die Allee und den Domplatz erreichte der Umzug dann wieder das Rathaus, wo die Fritzlarer Feuerwehr schon die von der Kreissparkasse und VR-Bank spendierten Martinsbrezeln bereit gestellt hatte. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Katholische Bläserchor.

Martin wurde um 316/317 in der im heutigen Ungarn gelegenen Stadt Sabrina geboren. Der Sohn eines römischen Tribuns trat auf Wunsch seines Vaters in die römische Armee ein. Nach seiner Bekehrung zum christlichen Glauben ließ sich Martin im Alter von 18 Jahren taufen, quittierte seinen Dienst und wurde zunächst Missionar. Seit 371 war er Bischof von Tours, wo er am 8. November 397 starb. Die nach ihm benannten Umzüge erinnern an die Legende, nach der er seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte.

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