Logo-Baum und lange Bänke - Holzquader-Aktion zum Jahr des Waldes

Schwalm-Eder. "Ich bin Dein Dach über dem Kopf", steht in großen Lettern auf einem von drei Holzquadern neben dem Fritzlarer Rathaus. Dies

Schwalm-Eder. "Ich bin Dein Dach über dem Kopf", steht in großen Lettern auf einem von drei Holzquadern neben dem Fritzlarer Rathaus. Diese fünf Meter langen Riesensitzbänke sind ein Teil der bundesweiten "Bankaktion" zum Internationalen Jahr des Waldes 2011.In der vergangenen Woche hatten Mitarbeiter des Forstamtes Jesberg und des städtischen Bauhofes die mächtigen Fichtenklötze an markanter Stelle in der Fritzlarer Altstadt plaziert, nachdem sie im Züschener Sägewerk Schmalz den passenden Schnitt bekommen hatten. "Fritzlar ist einer der größten kommunalen Waldbesitzer der Region mit 1.100 Hektar. Sinn dieser Aktion ist es, das Bewusstsein der Menschen für den Wald zu schärfen", erklärte Bürgermeister Karl-Wilhelm Lange, als er gemeinsam mit Umweltstaatssekretär Mark Weinmeister und Forstamtsleiter Karl-Gerhard Nassauer die massiven Hingucker vorstellte. Nun sollen die emotionalen Werbeträger für den Wald mit ihren griffigen Botschaften zum Platznehmen einladen und die Bevölkerung auf das Jahr des Waldes aufmerksam machen. Der Staatssekretär betonte, dass heute immer nur so viel Holz eingeschlagen wird, wie in gleicher Zeit nachwachsen kann. Das sei nicht überall so. "Wir verlieren jedes Jahr in der Welt 13 Millionen Hektar Wald. Im Vergleich dazu: Deutschland ist elf Millionen Hektar groß. Das bedeutet, pro Jahr wird die Bundesrepublik mindestens einmal kahl geschlagen", zitierte Weinmeister die Statistik.Zwischen Dom und Rathaus wurde außerdem ein so genannter Logo-Baum aufgestellt. Dessen Bedeutung erklärte Forstamtsleiter Nassauer den Gästen. Verschiedene Symbole sollen demnach die Bedeutung der "Grünen Lunge" für den Menschen veranschaulichen. Ob als Sauerstoffmotor, Rohstofflieferant oder Lebensraum für Tiere und Pflanzen – der Wald sei in jeder Hinsicht wertvoll. Außerdem stünden und fielen mit ihm bundesweit 1,3 Millionen Arbeitsplätze.Die drei langen Bänke aus dem Stadtwald werden später in den Besitz des Sport- und Freizeitparks übergehen, um auch dort jungen Menschen den nachwachsenden Rohstoff Holz wieder näher zu bringen. (sh)

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