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Loshausen. Drei Tage World Music Festival im Schlosspark

Loshausen. Sommer in der Schwalm – das heißt nicht nur Erntezeit für die Landwirte sondern auch World Music Festival in Loshausen. In diesem Jahr pilgerten wieder über 2.500 Hippies, Festivalfans und Freunde abwechslungsreicher Musik ins Schwälmer Mekka der Weltmusik. Drei Tage lang gaben sich insgesamt 15 Bands die Klinke auf der großen Bühne im Schlosspark Loshausen in die Hand und verwandelten den idyllischen Ort in ein Schwälmer Woodstock.Dank der guten Organisation durch die Klangfreunde, die das Festival bereits zum 13. Mal auf die Beine stellten, verlief es auch diesmal wieder nicht so chaotisch wie das legendäre Konzert in den USA. Musikalisch war tatsächlich ein großer Teil der Welt angereist, Klänge aus Spanien wechselten sich mit karibischen Rhythmen ab und deutscher Krautrock bot Abwechslung zum Getrommel aus Westafrika.Ungewöhnlich war die Musik von Seeda, sie entführten ihr Publikum in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe. Mit der Formation "Weltraum" verließ man zwischenzeitlich sogar mal die Erde und tauchte mit ihrem Spacerock in ganz andere Sphären ein.Guru-Guru war sicherlich die bekannteste Band im ausgewogenen Programm, die gleichzeitig auch die dienstältesten Musiker auf der Bühne waren. Seit 45 Jahren stehen Percussionist Mani Neumeier und seine Mannen im Rampenlicht und sorgten am Samstagabend für Begeisterung der Fans aus mittlerweile drei Generationen.

Zahnbürsten ausverkauft

Neben dem Bühnenprogramm erfreuten sich die Festivalbesucher an zahlreichen Workshops, der große Basar lud zum alternativen Einkaufsbummel ein oder man genoss die eine oder andere kulinarische Köstlichkeit. Auch das Leben rund um den Loshäuser Schlosspark ist immer wieder ein Erlebnis, die ersten Camper schlugen bereits am Mittwoch ihr Zelte auf den abgesteckten Wiesen auf, doch im Laufe des Wochenendes wurde es wieder eng."Wir haben eben noch einem Bauern geholfen das Heu auf dem Platz zu pressen", berichtete Susanne Riebeling von ihrem spontanen Ernteeinsatz und freute sich über das unkomplizierte Miteinander. Auch Lebensmittelhändler Harald Schmidt und seine Mannschaft hatten alle Hände voll zu tun und versorgten die Gäste mit Getränken, Obst und vielem mehr. Allein etwa 100 Zahnbürsten gingen über den Ladentisch und waren schließlich ausverkauft. Insgesamt blieb das schöne Fest friedlich und war ein Erlebnis für die große Festivalfamilie.

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