Lutz Lesch lässt Lupo lauern

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Treysa. Neue Bronze-Skulptur wird anlässlich des Bahnhofstraßenfestes eingeweiht

Treysa. Lutz Leschs Spuren sind überall in Schwalmstadt zu finden. Sei es beispielsweise der Soldat am Ziegenhainer Wallgraben, der Esel an der VR-Bank, das Rotkäppchen vor der Stadtsparkasse in Treysa oder das Modell von Ziegenhain vor dem Museum der Schwalm – die Skulpturen des bekannten Bildhauers sind in der Region allgegenwärtig – am Freitag kommt eine neue hinzu. Im Rahmen des Bahnhofstraßenfestes und der Rotkäppchenwoche wird der 61-Jährige Künstler vor der Treysaer Postfiliale am Freitagabend gegen 18 Uhr sein neuestes Werk enthüllen. Es trägt den Namen "Der Wolf und die sieben Geißlein". Dem Schwälmer Boten hat Lesch einen ersten Blick auf die Bronzeskulptur gewährt.

In seinem Atelier in der Ascheröder Straße sind die sieben Geißlein ausser Rand und Band. Soeben sind sie aus dem Magen des bösen Wolfes entkommen. Der liegt noch verborgen unter einem weißen Tuch, seine stattliche Größe lässt sich nur erahnen.     Lesch lüftet das Tuch, der furchteinflößende Schädel des Tieres kommt zum Vorschein, seine Fangzähne sind beachtlich. Mit einer verniedlichten Märchenfigur hat der Wolf nichts gemein, realistisch wurde er von Lesch gestaltet. Fotos von der kompletten Skulptur, die beachtliche zwei mal zwei Meter misst, will Lesch verständlicherweise im Vorfeld nicht in der Zeitung sehen. Die Spannung soll bis Freitagabend aufrecht erhalten bleiben. Fast genau ein Jahr hat es von der Auftragsvergabe durch die Stadtsparkasse und diverse Sponsoren, bis hin zur Fertigstellung der imposanten Skulptur gedauert."Ich war sehr erfreut, als die Stadtsparkasse mit dem Wunsch an mich herangetreten ist", sagt Lesch.

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