Märchen & Märsche: Heeresmusiker gaben starkes Benefizkonzert

Von DR. SVEN HILBERTFritzlar. Einmal mehr hat das Heeresmusikkorps II aus Kassel mit einem Benefizkonzert in der Stadthalle eine exzellente Visitenkar

Von DR. SVEN HILBERT

Fritzlar. Einmal mehr hat das Heeresmusikkorps II aus Kassel mit einem Benefizkonzert in der Stadthalle eine exzellente Visitenkarte abgegeben. Der Erlös ist für das Fritzlarer Kinderheim Haus Carl Sonnenschein und die Schule am Dom bestimmt.

Veranstalter der musikalischen Delikatesse war der Traditionsverband Fernspähkompanie 300, der in diesem Jahr die Aufstellung der Einheit vor 50 Jahren feiert. "Wir fühlen uns nicht nur in der Kaserne wohl, sondern auch als Bürger in dieser Stadt. Mit diesem Konzert sagen wir danke", erklärte der Verbandsvorsitzende Jörg Lux.

Reinhard Kiauka hatte nicht nur als Dirigent, sondern auch als Moderator alle Hände voll zu tun und führte charmant durch das abwechslungsreiche Programm. Mit kurzweiligen und informativen Einführungen stellte der Dirigent jedes ausgewählte Musikstück vor und vermittelte so den Zuhörern Inhalte, Hintergründe und mitunter auch witzige Details zum jeweiligen Werk oder Komponisten. "Wir möchten sie zu Märchen und Märschen heute Abend einladen", verkündete der Oberstleutnant und das war keinesfalls zu viel versprochen.

Rund 400 Gäste, allen voran Schirmherr und Bürgermeister Hartmut Spogat, erlebten in der Stadthalle einen musikalischen Leckerbissen nach dem anderen.

Blasmusik vom Feinsten, symphonische Klänge auf höchstem Niveau, aber auch klassische Märsche zeigten die große Vielfalt dieses bekannten hessischen Militärorchesters. Dabei wurde schon beim Auftakt deutlich, welche Könner hier mit ihren Instrumenten am Werk waren. Von ihrem eigenen Schwung und Rhythmus begeistert, dazwischen immer wieder begleitet von wunderbaren Klarinetten- und Saxophonsoli, rissen die Heeresmusiker ihre Zuhörer mit.

Donnernden Beifall durfte Stabsfeldwebel Udo Seifert für sein äußerst brillant und professionell vorgetragenen Gesang im Elton-John-Stil entgegennehmen. Daneben glänzte Hauptfeldwebel Christian Milde als Märchenerzähler im Schaukelstuhl zu einer vertonten Version der Bremer Stadtmusikanten. Kein Wunder also, dass das Publikum die Musiker erst nach zwei Zugaben von der Bühne ließ.

Und so endete ein großer Musikabend mit dem Radetzky-Marsch, dem Stück "Alte Kameraden" und der deutschen Nationalhymne.

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