Make up für die Mitte: Marktplatz im Fokus der Aktiven Kernbereiche

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Von DR. SVEN HILBERTFritzlar. Er ist die gute Stube der Domstadt, die nicht nur zum Verweilen einlädt, sondern auch als attraktiver Rahmen für Veran

Von DR. SVEN HILBERT

Fritzlar. Er ist die gute Stube der Domstadt, die nicht nur zum Verweilen einlädt, sondern auch als attraktiver Rahmen für Veranstaltungen der verschiedensten Couleur dient.

Fingerspitzengefühl ist daher gefragt, wenn es um eine Umgestaltung des Marktplatzes geht, denn das Fritzlarer Aushängeschild soll natürlich auch weiterhin in seiner ganzen Pracht glänzen. Mit Spannung wurde daher der Entwurf der Kasseler Planungsgemeinschaft PLF erwartet, welcher bei der jüngsten Sitzung der lokalen Partnerschaft dem Publikum vorgestellt wurde. Demnach soll die bisherige kulturelle Spielwiese durch eine fest installierte Bühne in der Nordwestecke des Platzes vor der Spitzengasse ersetzt werden.

Die bespielbare Fläche wird etwa 40 Quadratmeter umfassen. Außerdem sind für das neue Podest Sitzstufen und ein Belag aus Basalt geplant. Der Beton an den Randflächen des Marktplatzes muss großformatigem Natursteinpflaster weichen. Die Planer schlagen hierfür Basaltplatten aus der Eifel vor, denn diese sind nicht nur griffig auf der Oberfläche, sondern auch im Hinblick auf die Stadtkasse.

"Das Material aus der Eifel ist eine Basaltlava. Das haben wir in Nordhessen leider nicht", erklärte Landschaftsarchitekt Andreas Schmidt-Maas.

Damit soll ein verbesserter Gehkomfort für alle Altersgruppen zu jeder Jahreszeit erreicht werden. Des Weiteren sieht der Plan vor, dass das Mauersegment vor der Kreissparkasse durch eine Treppenlösung ersetzt wird. Das charakteristische Kopfsteinpflaster in der Mitte bleibt dagegen erhalten.

Am 21. März werden die Stadtverordneten über den Entwurf abstimmen. Ende Mai könnten dann die Baumaßnahmen beginnen, denn bis zum Weihnachtsmarkt soll das malerische Kleinod im neuen Gewand erstrahlen.

"Im Haushalt 2013 sind 610.000 Euro angesetzt. Davon erhalten wir aus dem Landesprogramm 70 Prozent Förderung", erläuterte Bürgermeister Hartmut Spogat.

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