Martin Gille (FWG): "FDP braucht Nachhilfe in Demokratie"

Melsungen. Aus Sicht der FDP-Kreistagsfraktion ist es bedauerlich, dass die Mehrheitsfraktionen der SPD und FWG den gemeinsamen Oppositionsantrag zur

Melsungen. Aus Sicht der FDP-Kreistagsfraktion ist es bedauerlich, dass die Mehrheitsfraktionen der SPD und FWG den gemeinsamen Oppositionsantrag zur Erhöhung des Kreisausschusses von 14 auf 15 Mitglieder abgelehnt haben. Diese Entscheidung zeige eindeutig, dass die Bekundung der Mehrheitsfraktion zu einer konstruktiven Zusammenarbeit lediglich leere Worthülsen seien. "Ein wirkliches Interesse an einer inhaltlichen Zusammenarbeit gibt es nicht. Die FDP soll viel mehr ausgegrenzt werden", so Wiebke Reich, Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion und ihr Vize Nils Weigand aus Melsungen. Vonseiten der FWG werde mit dieser Entscheidung auch ihr eigener Wahlslogan "Bürgerwille verdient Respekt" ab absurdum

geführt, so die Beiden, da es gerade nach den Stärkeverhältnissen der einzelnen Kreistagsfraktionen der Wählerwille war, dass die FDP einen Sitz im Kreisausschuss bekomme.

Dagegen wehrt sich Martin Gille, der Fraktionsvorsitzende der FWG im Melsunger Stadtparlament: Die FWG Melsungen hatte in der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung Melsungen einen Antrag eingebracht, die Anzahl der Sitze im ehrenamtlichen Magistrat auch um einen Sitz, nämlich von sechs auf sieben, zu erhöhen. "Damit hätte auch die FWG im Magistrat mitarbeiten können", so Gille. Die neue Mehrheit im Stadtparlament von SPD und FDP habe dieses Ansinnen der FWG jedoch ohne Diskussion abgelehnt."Ich empfehle Nils Weigand seiner Partei Nachhilfe im Fach Demokratie zu erteilen", so Gille süffisant, "denn die gleichen Argumente, die der FDP-Mann im Kreistag vorbrachte, gelten auch für die politische Arbeit in der Stadt Melsungen."(atb)

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