Mega-Gaudi & rote Hintern

Erster Arschbomben-Kontest im Terrano-BadVon Dr. SVEN HILBERTGudensberg. Wer denkt, Arschbomben sind nur dazu da, im Schwimmbad einen auf dicke Hose z

Erster Arschbomben-Kontest im Terrano-Bad

Von Dr. SVEN HILBERT

Gudensberg. Wer denkt, Arschbomben sind nur dazu da, im Schwimmbad einen auf dicke Hose zu machen oder den Bademeister zu rgern, hat sich geirrt. Mittlerweile wurde der Popoklatscher quasi zur hohen Kunst erhoben und es gibt sogar schon eigene Weltmeisterschaften, die sich rein diesem spritzigen Zeitvertreib widmen. Mit dem einzigen Unterschied, dass das feuchte Spektakel dort Splash Diving heit und die schnde Arschbombe von Fachmnnern als Paketsprung betitelt wird. Das Prinzip dabei bleibt das Gleiche: Augen zu, Hintern voran und mit mglichst viel Karacho hinein in die Fluten. Hier zhlt einzig und allein der beste Aufprall, gepaart mit der grazilen Eleganz eines ins Wasser fallenden Elefanten. Also, je hher das Wasser spritzt, desto besser.

Bewertung der Spritzkraft

Beim Ersten Arschbomben-Kontest im Gudensberger Terranobad herrschte daher erhhte Tsunami-Warnung. Untersttzt von den wohlwollenden Arschbombengttern durften zahlreiche Hpfer beweisen, dass sie ganz schn hohe Wellen schlagen knnen. Organisiert wurde der feucht-frhliche Verdrngungswettbewerb von der rtlichen DLRG-Jugend. Regeln fr die Choreographie gab es nicht, so dass der Spagedanke im Vordergrund stehen konnte. Wir bewerten vorwiegend die Spritzkraft, sagte Sponsor und Ideengeber Dr. Uwe Brinkmann. Gesprungen wurde zunchst nach Alter gestaffelt, wobei das 16. Lebensjahr die magische Barriere bildete. Anschlieend gab es noch ein Mannschaftsspringen, bei dem sich mehrere Bomber gleichzeitig der Wasserverdrngung widmeten. Die drei Fragezeichen oder die Drei Geschwitzten waren nur einige der Gruppen, die nach erfolgreichem Badehosen-Hrtetest wieder an der Wasseroberflche auftauchten. Fr den besonderen Hingucker sorgten die Men in Black, die ihre korrekt sitzenden schwarzen Anzge nass machten, sowie die Brandschtzer aus dem Gudensberger Ortsteil Dissen, die unter Beweis stellten, dass Feuerwehrmonturen auch unterhalb der Wasserlinie noch gut sichtbar sind. Die Jury, bestehend aus Regiane Botthof, Bademeister Norbert Braun und Sabine Drunk-Brinkmann, hatte daher bei der Punktvergabe alle Hnde voll zu tun.

Strapazierte Badehosen

Was blieb unterm Strich? Bombige Sieger, fast mehr Wasser in der Luft als im Becken, strapazierte Badehosen und so mancher gertete Hintern. Kein Wunder, dass die Sache keine Eintagsfliege bleiben soll. Auch wenn drei Arschbomben pro Jahr sicher den individuellen Bedarf locker decken

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