Von Méru bis Hüttschlag

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Borken: Die städtischen Körperschaften und die Europa Union Schwalm-Eder ludenb zum Neujahrsempfang.

Borken. Bei "energiesparenden Außentemperaturen" zog es hunderte Bürger und namhafte Gäste aus Wirtschaft und Politik ins Bürgerhaus der ehemaligen Bergbaumetropole. Die städtischen Körperschaften und die Europa Union Schwalm-Eder luden am vergangenen Freitag zum Neujahrsempfang der Stadt.

"2014 wird das Jahr der Erinnerungen", sagte Stadtverordnetenvorsteher Heinz Meier in seiner Begrüßung. Sei es der 100. Jahrestag des Ersten Weltkrieges, der 1914 seinen Anfang nahm und vier Jahre später mit der militärischen Niederlage Deutschlands endete. Oder der 50. Jahrestag der deutsch-französischen Städtepartnerschaft zwischen Borken und Méru. Das Jahr sei viel zu kurz, um die anstehenden Feste gebührend feiern zu können.

Bürgermeister Bernd Heßler und die Vorsitzende der Europa Union Schwalm-Eder Marianne Hühn begleiteten die Gäste moderierend durch den Abend. Neben Grußworten und Talkrunden, die sich den Themen Landwirtschaft, Energie und Partnerschaften widmeten, begrüßte der Bürgermeister das erste Borkener Baby 2014. Merle Nitsch erblickte am 15. Januar das Licht der Welt und wohnt mit ihren Eltern Marion und Hendrik in Singlis.In seinen Schlussworten ließ der Bürgermeister das vergangene Jahr mit all seinen Aufgaben und Hürden, die zu bewältigen waren, Revue passieren und wagte einen Blick in Richtung Zukunft. Die Schutzschirmvereinbarung des Landes Hessen habe es ermöglicht, die kommunalen Finanzen neu zu ordnen. Es sei ihnen gelungen, einen hervorragenden Haushalt aufzustellen, der mit einem Überschuss von rund 1.570.000 Euro die neuen Zeichen für die Großgemeinde deutlich machen. "Was in 2015 erreicht werden sollte, haben wir jetzt schon geschafft,"  so der Bürgermeister.

Der demografische Wandel mache aber auch vor Borken nicht Halt. Die Einwohnerzahl sei im Vergleich zu 2013 um 100 geschrumpft. Es kämen zu wenige Babies nach. "Ich möchte alle die, die noch in der Lage sind, dazu motivieren. Wir wollen eine kinderfreundliche Stadt sein," so Heßler.Musikbeiträge der Borkener Bläser, dem "Borken-Hüttschlag-Trio" und dem Liedbeitrag "Champs Élysées" als Gruß aus Méru von Sina Glowalla, Talia Ay und Gabriele Ramm rundeten den Abend kulturell und klangvoll ab.

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