Mutmaßlicher Brandstifter in U-Haft – Obdachloser unter Tatverdacht

Foto: Siepmann
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Spangenberg. Die Serie von sieben Brandstiftungen, die seit April die Bürger im Stadtgebiet in Atem gehalten hatte, scheint aufgeklärt zu sein.Nachd

Spangenberg. Die Serie von sieben Brandstiftungen, die seit April die Bürger im Stadtgebiet in Atem gehalten hatte, scheint aufgeklärt zu sein.

Nachdem sich der letzte Brand am Donnerstagabend ereignet hatte (der ExtraTip berichtete in seiner Sonntagsausgabe), verdichtete sich der Tatverdacht gegen einen Obdachlosen, der einmal in der Nähe eines Brandortes gesehen worden war.

Der Hinweis kam von der Feuerwehr. Demnach hatte sich der Verdächtige um einen Eintritt in die Wehr beworben, war aber abgelehnt worden. Nach dem Brand der gelben Säcke war der selbe Mann auf dem Video einer Videoüberwachungsanlage eines Gewerbebetriebes in der Nähe des Brandortes, Berliner Straße, zu sehen.

Noch am Freitagabend konnte der Aufenthalt des wohnsitzlosen Mannes in Spangenberg ermittelt und der Mann vorläufig festgenommen werden. In seiner Vernehmung gestand er dann alle sieben Brandstiftungen.

Dreimal hatte es in der Grünen Straße gebrannt, einmal am Burgsitz, einmal in der Schafgasse, einmal in der Brückenstraße und zuletzt in der Berliner Straße. Verletzt wurde durch die Brände niemand. Brandobjekte waren meist Schuppen, in denen unter anderem Holz, Möbel, Gartengeräte und ein Traktor lagerten oder untergestellt waren.

In einem Fall wurde versucht, ein Rad eines am Straßenrand geparkten Autos in Brand zu setzen. Bei der jüngsten Brandstiftung am 15. Dezember wurden gelbe Säcke auf einem Grundstück angezündet, die zwischen zwei Gebäuden lagerten.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel wurde der 37-jährige Tatverdächtige aus Osthessen am Samstag dem Haftrichter vorgeführt. Das Gericht ordnete die Untersuchungshaft an, die der geständige Beschuldigte sofort antreten musste.

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