Nach acht Wochen Pause im Wildpark Knüll: Bären und Co. bekommen wieder Besuch

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Wildparkleiter Dr. Wolfgang Fröhlich hat für den Park ein Konzept für die Wiedereröffnung erarbeitet. Dieses sieht unter anderem eine „Einbahnstraßenregelung“ am Bären- und Wolfsgehege vor.
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Knapp acht Wochen lang musste der Wildpark Knüll seine Tore für Besucher schließen. Eine ungewohnte Situation nicht nur für das Team des Wildparks um Leiter Dr. Wolfgang Fröhlich sondern auch die Tiere. Um so größer war die Freude über die Wiedereröffnung beim Wildpark-Team und den vielen Besuchern.

Homberg. Als am 30. April bekannt wurde, dass Tierparks Anfang Mai wieder ihre Pforten für Besucher öffnen dürfen, war Dr. Wolfgang Fröhlich sichtlich erleichtert. „Als Wildparkleiter freut man sich sehr, dass wieder Besucher kommen können“, erzählt der Leiter des Naturzentrums Wildpark Knüll. Knapp acht Wochen lang musste der vor allem bei Familien sehr beliebte Park aufgrund der Corona-Pandemie seine Türen vorübergehend schließen. Umso größer war die Freude, als am vergangenen Donnerstag wieder die ersten Besucher in den Wildpark im Knüll durften.

„Ohne Besucher war es ganz eigenartig und ungewohnt“, schildert Fröhlich die Stimmung in den vergangenen Wochen. Es sei eine komische Zeit gewesen. Wie jedes Jahr in Frühjahr erwachte die Natur, doch anders als sonst kamen trotz herrlichem Frühlingswetter keine Besucher in den Park. Normalerweise sei das Frühjahr zwischen Ostern und den ersten Maiwochenende die Zeit, in der der Wildpark – wie die meisten Tierparks – rund ein Drittel seiner Gesamtbesucher verzeichne, berichtet der Wildparkleiter. Was man im Frühjahr an Besuchern verliere, könne der Park in der Regel im Rest des Jahres nicht mehr herausholen.

Die knapp zweimonatige Schließung habe aber nicht nur wirtschaftliche Folgen durch enorme Einnahmeverluste für den Park. Auch die Tiere hätten auf die veränderte Situation reagiert, so Fröhlich. Da die Tiere während der Schließung und auch jetzt noch von den Besuchern nicht mehr gefüttert werden, würden sie ein viel natürlicheres Verhalten zeigen, so der Wildparkleiter. „Jetzt ist die beste Gelegenheit, unsere Tiere zu beobachten.“

Aber nicht nur Dr. Fröhlich und sein Wildpark-Team freuten sich, dass der Park wieder seine Türen öffnen durfte. Auch bei den Besuchern stieß der Saisonstart auf große Zustimmung. Rund 2.400 Menschen nutzen während der ersten vier Tage die Gelegenheit, Bären, Luchsen, Waschbären und den anderen Bewohnern des Wildparks Knüll einen Besuch abzustatten. Und trotz des großen Ansturms hätten die Besucher sich vorbildlich verhalten. Die Mitarbeiter des Parks hätten die Besucher nur vereinzelt auf die im Park geltenden Corona-Regeln (wir berichteten) hinweisen müssen, lobt Fröhlich die Disziplin der vielen Besucher.

„Die meisten haben die Hygiene- und Abstandsregeln bereits verinnerlicht“, so der Wildparkleiter in seinem Resümee nach dem Startwochenende. „Alle sind froh, endlich wieder raus zu kommen“. Umso mehr würden die Menschen darauf achten, die Freiheit nun nicht durch Leichtsinn wieder zu verspielen, denn vor allem Familien hätten schon lange auf die Wiedereröffnung gewartet.

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