Ein Netbook und Berlin

Schlerin gewinnt auf AusbildungsbrseVon CHRISTINA RBSAMBorken. Ein ganz besonderes Highlight auf der diesjhrigen Ausbild

Schlerin gewinnt auf Ausbildungsbrse

Von CHRISTINA RBSAMBorken. Ein ganz besonderes Highlight auf der diesjhrigen Ausbildungsbrse, die im September im Borkener Brgerhaus stattfand, ist fr die 15-Jhrige Julia Schwarz ein Gewinn. Die Borkenerin hatte an einer Befragung teilgenommen und prompt ein funkelnagelneues Netbook gewonnen, das von der EON-Mitte AG zur Verfgung gestellt wurde. Am Dienstag, 28. September, htte sie ihren Gewinn in Empfang nehmen knnen, wre da nicht eine Studienfahrt nach Berlin dazwischen gekommen. Deshalb beauftragte sie ihren Onkel, Uwe Hempel, den Gewinn abzuholen.Und das tat er dann auch. Er richtete den ausdrcklichen Dank seiner Nichte aus und wies darauf hin, wie gut es Julia auf der Ausbildungsbrse gefallen habe. Sie habe ihm noch an diesem Morgen eine Erinnerungs-SMS geschickt, damit er den Termin ja nicht vergisst, erzhlte der passionierte Kaninchen zchter.Das neue Konzept hat sich bewhrtLandrat Frank-Martin Neuprtl erklrte mit einigen einfhrenden Worten das neue Konzept der Ausbildungsbrse. Sie fand in diesem Jahr zum ersten Mal im Herbst und lediglich an einem Tag, dem Samstag, statt. Diese Neuerungen wurden auf Grund von Ergebnissen des Fachbereiches Wirtschaftsfrderung des Schwalm-Eder-Kreises und einer Arbeitsgruppe initiiert, die die Brse zusammen organisieren. Auch viele Ausstellungsbetriebe hatten angemerkt, dass am Freitag, an dem Schulklassen die Ausbildungsbrse besuchten, nur wenige produktive Gesprche gefhrt werden konnten. Deshalb entschied man sich, lediglich den Samstag beizubehalten. Am Anfang hatten wir schon ein mulmiges Gefhl erzhlte Tatjana Grau-Becker, stellvertretende Fachbereichsleiterin fr Wirtschaftsfrderung. Aber es habe erstaunlich gut geklappt. Die jungen Menschen waren gut vorbereitet und haben gezielte Fragen an die Aussteller gestellt sagte sie weiter. Und Gabriele Sttzer, Qualifizierungsbeauftragte der Arbeitsgruppe Arbeitsfrderung, stellte anschlieend die Ergebnisse der Besucherbefragung vor. Von den 300 bis 350 Besuchern haben 128 den Fragebogen ausgefllt. Davon gaben knapp 87 Prozent an, zufrieden oder sehr zufrieden mit dem Besuch zu sein. Fr 40 Prozent ist der Besuch sogar so gut verlaufen, dass sie sich unmittelbar bewerben wollen, einen Praktikumsplatz gefunden haben oder zumindest neue Anregungen fr die Berufswahl bekommen haben. Betriebe mssen sich ins Zeug legenUnd schon lange ist es nicht mehr so, dass Betriebe massig Bewerbungen bekommen und sich daraus die besten Bewerber aussuchen knnen. Das wusste auch Thomas Keil, der Leiter des Regionalzentrums der EON Mitte. Ohne Nachwuchs gibt es keine Zukunft, sagte er und betonte, dass die Nachwuchsarbeit vorbildlich laufen msse, um bestenfalls qualifizierte Bewerber aus der Region zu bekommen. Die Unternehmen mssen sich ins Zeug legen, um die Besten zu bekommen, meinte er, darum habe die EON Mitte auch an der Ausbildungsbrse teilgenommen und das Netbook gespendet.Julia Schwarz freuts, auch wenn sie erst aus Berlin wiederkommen muss, um es benutzen zu knnen.

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