Neue Gesellen: Starkes Handwerk für Schwalm-Eder

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Malsfeld. Altes Handwerk, aktueller Beruf: Feierlich wurden vier neue Zimmerergesellen in Malsfeld freigesprochen.

Malsfeld. Vier neue Zimmerergesellen wurden auf der Gesellenfreisprechungsfeier in Malsfeld freigesprochen. Die Zimmerer-Innung Schwalm-Eder würdigte in einer Feierstunde die guten Ausbildungsleistungen und Prüfungsergebnisse. Die beste Gesellenprüfung legte Kai-Heinrich Kühlborn aus Spangenberg ab.

Lobende Worte gab es von Malsfelds Bürgermeister Herbert Vaupel: Nur eine gute und fundierte Ausbildung sichere Arbeitsplätze und eröffne Chancen für den Mitarbeiter und den Betrieb. Das Zimmererhandwerk sei nicht nur ein sehr altes Gewerk, sondern immer noch ein sehr aktueller Handwerksberuf. Obermeister Klaus Kühlborn: "Die Zukunft eines Zimmererbetriebes lässt sich nur mit Fachkräften sichern", sagte Kühlborn und erinnerte daran, dass der Handwerksbetrieb ein Fachbetrieb sei, der durch Können und Leistung überzeugt. Dieser Anspruch gelte für die Zimmermeister ebenso wie für die Gesellen und Auszubildenden.

Die neuen Gesellen forderte er auf: "Mottet euer Wissen nicht ein. Baut auf das Erlernte auf. Lernt stets Neues hinzu."  Die Wirtschaft benötige mehr denn je den überdurchschnittlich ausgebildeten Handwerksgesellen. Begabte ermunterte Kühlborn über die Meisterausbildung oder über die Qualifikation zum Polier nachzudenken. Auch das Studium oder der Betriebswirt des Handwerks seien lohnende Investitionen in die Zukunft. Im Beisein von Ausbildern, Eltern, Freunden und Betriebsinhabern wurden die neuen Gesellen freigesprochen und erhielten ihre Gesellenbriefe.

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