Neue Karte, neue Grenzen

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Schwalmstadt. Elektronische Gesundheistkarte und veränderte Bemessungsgrenzen - das Jahr 2014 bringt Neuerungen im Gesundheitswesen.

Schwalmstadt. Elektronische Gesundheitskarte und neue Beitragsbemessungsgrenzen – das Jahr 2014 bringt im Gesundheitswesen einige Neuerungen mit sich. So fällt mit dem Jahresbeginn der Startschuss für die elektronische Gesundheitskarte (eGK) mit Foto. Ab dem 1. Januar ist sie der einzige gültige und offizielle Versicherungsnachweis. "Die neue eGK bringt viele Vorteile für Versicherte", sagt Sandra Kater, Leiterin der DAK-Gesundheit in Schwalmstadt. "Durch das Bild wird die Gefahr von Verwechslungen und Missbrauch durch Dritte deutlich geringer." Außerdem seien neue Funktionalitäten für ein modernes Gesundheitswesen in Planung, so Kater weiter.

Beitragsbemessungsgrenze wird angehoben

Versicherte und Ärzte sollen künftig beispielsweise Notfalldaten, Arzneimittelverordnungen und elektronische Patientenakten auf einen Blick einsehen können. Das mache die Versorgung sicherer. Zwar bleiben die Beitragssätze für die Sozialversicherung im kommenden Jahr gleich, jedoch werden die Beitragsbemessungs- und Versicherungspflichtgrenzen angehoben. Die Versicherungspflichtgrenze steigt auf ein Jahreseinkommen von 53.550 Euro. Arbeitnehmer, die mehr verdienen, sind krankenversicherungsfrei. Sie können sich jedoch weiterhin freiwillig bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichern. Die Beitragsbemessungsgrenze für die Krankenversicherung beträgt im neuen Jahr 48.600 Euro. Sie gibt die maximale Höhe des Jahresgehalts an, für das Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge geleistet werden müssen. Da sich das Höchstkrankengeld an der steigenden Bemessungsgrenze orientiert, steigt es ebenfalls: von 91,88 auf 94,50 Euro pro Kalendertag.

Pflegereform in Sicht

Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung bleibt zu Jahresbeginn stabil: Für Menschen mit Kindern beträgt er 2,05 Prozent, für Kinderlose 2,3 Prozent. Das kann sich in Zukunft jedoch ändern, da die neue Regierung eine größere Pflegereform plant.

In diesem Rahmen soll auch die Versorgung demenzerkrankter Patienten neu geregelt werden. Im Internet unter www.dak.de/beitrag informiert die DAK-Gesundheit über Neuigkeiten, die sich durch politische Entscheidungen ergeben.

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