Nicht ins Wasser gefallen

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Schwalmstadt. Die Besucher des Frühlingsfestes trotzten dem Regen.

Schwalmstadt. Schwierigen Startbedingungen sahen sich die Veranstalter des Schwalmstädter Frühlingsfestes am vergangenen Wochenende ausgesetzt. Am Sonntag ging der verkaufsoffene Sonntag in die sechste Runde. Jede Menge Unterhaltung, Marktstände, verkaufsoffene Geschäfte und Live-Musik waren geplant. Doch das Wetter machte der Handels- und Gewerbevereinigung Treysa und dem Ziegenhainer Gewerbeverein zunächst einen Strich durch die Rechnung – es regnete fortwährend. Und so blieben die erhofften Besuchermassen vorerst aus. Einige Ständebetreiber verzichteten sogar kurzfristig auf ihren Marktstand-Aufbau. "Normalerweise hätten wir eine bessere Belegung gehabt", sagte Jochen Rieper, Vorsitzender des Ziegenhainer Gewerbevereins.

Nachmittags dann aber die Erlösung: Der Himmel klarte auf, der Regen wich. Und so kamen mit dem Wetterumschwung schließlich auch die Besucher in die Ziegenhainer Wiederholdstraße und die Bahnhofstraße in Treysa. Die einzelnen Lücken zwischen den Marktständen taten der ausgelassenen Stimmung fortan auch keinen Abbruch mehr. In Ziegenhain bummelten zahlreiche Besucher eifrig zwischen Lederartikeln, Taschen, Accessoires und Dekorationsartikeln. Scharenweise versammlten sich Kinder um den Alleinunterhalter "Cornelius". Er brachte die jüngsten Besucher des Frühlingsfestes nicht nur mit Zaubertricks zum Staunen. Nebenan im Rathaussaal bot der Kunstverein "Neue Brücke" den erwachsenen Besuchern Einblicke in künstlerische Arbeiten. Die "Big Feet Boys" gingen derweil die Wiederholstraße auf und ab. Dabei schmetterten sie altbekannte Hits der Rock- und Pop-Ära. Etwas ungewöhnlich, aber dafür gut zu hören: Der Gesang drönte durch ein Megaphon. "Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz" schallte es währenddessen durch die Treysaer Bahnhofstraße. Dort brachten "Jany’s Poor Boys" mit einem Mix aus Latin, Swing und Country Kinder und Erwachsene gleichermaßen zum Tanzen.

Am Fuße der Frühlingsfest-Passage thronte ein riesiger Kinder-Magnet, eine zwölf mal zwölf mal acht Meter große Hüpfburg. Auf dem Marktplatz sorgte zudem ein aufblasbarer Hüpfzoo für Begeisterung. Hier konnten Kinder ihren Bewegungsdrang stillen, während ihre Eltern noch bis 18 Uhr von den interessanten Rabattaktionen in den verkaufsoffenen Geschäften profitieren konnten. Und so zog auch Jochen Rieper abschließend ein positives Fazit zum diesjährigen Frühlingsfest: "Letztlich hat sich die Arbeit gelohnt, denn das Fest und der Pendelbus zwischen Treysa und Ziegenhain wurden gut angenommen."

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