Ouvertüren für 2011 – mit Wiener Flair ins neue Jahr

Homberg. Einen temporeichen Abend voll Wiener Flair und Heiterkeit, dazu hochkarätige Soli von Tenor Claus Durstewitz und Sopranistin Katarzyna Donda

Homberg. Einen temporeichen Abend voll Wiener Flair und Heiterkeit, dazu hochkarätige Soli von Tenor Claus Durstewitz und Sopranistin Katarzyna Dondalska, erlebte das Publikum auf dem 16. Neujahrskonzert, zu dem die VR Bank Homberg für Sonntagabend eingeladen hatte. Rund drei Stunden lang ließ das Johann-Strauß-Orchester Frankfurt seine Gäste den Alltag vergessen. Unter Leitung und Moderation von Lukas Meister spannten die Musiker einen ebenso unterhaltsamen wie lehrreichen Bogen über die Epoche der großen Walzer- und Musical-Kompositionen. Mal leicht beschwingt, mal wehmütig, und dann wieder von überbordender Lebensfreude zeigte sich die internationale Sprache der Musik. Mit der Ouvertüre zu den lustigen Weibern von Windsor begann das Programm, und mit der Ouvertüre aus dem Musical Oklahoma wollte Dirigent Meister seine Gäste in das neue Jahr entlassen. Doch so leicht ließen die Homberger das Orchester und seine Einsänger nicht davonkommen. Mit minutenlangen stehenden Ovationen, mit Hoch- und Bravo-Rufen forderten die Gäste eine Zugabe um die andere, bis der Maestro zum Radetzky-Marsch die ganze Stadthalle dirigierte.

5.000 Euro für die Kinder

Vor dem Konzert verkündete der Gastgeber und Vorstandsvorsitzende der VR-Bank, Karl-Heinz Gräser, noch eine sehr gute Nachricht: "Das Projekt ,Kinder für Nordhessen’ bekommt eine Spende in Höhe von 5.000 Euro." Stellvertretend für die Jugend im Landkreis nahm HNA-Redaktionsleiter Heinz Rohde die Spende an, da "Kinder für Nordhessen" im Jahre 2008 aus der von der Tageszeitung ins Leben gerufenen "Aktion Advent" entstanden ist.

"Kann ein neues Jahr besser beginnen als mit so einem großen Konzert und so einer großen Spende?", fragte Rohde in die Runde. Er versprach allen Mitgliedern der Genossenschaftsbank, dass das Geld gut angelegt werde, zum Beispiel zur Unterstützung der Schulverpflegung, bei der Anschaffung von Spielgeräten für schulische Bewegungsaktionen, oder für Pausenbetreuungen. "Wo im Einzelnen die Spende eingesetzt wird, bestimmen wir aber nicht selbst", erläuterte der Journalist weiter, "das Staatliche Schulamt entscheidet über die Verwendung der Mittel." Auf diese Weise sei eine zielgerichtete und bedarfsgerechte Zuteilung sicher gestellt.

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