Auf dem Papier ist schon alles fertig

Architekten stellen Plne fr den Kloster-Umbau in Haydau vorVon ANDREAS BERNHARDMorschen. Eine historische Wandbemalung hier, alte Ofenkera

Architekten stellen Plne fr den Kloster-Umbau in Haydau vor

Von ANDREAS BERNHARD

Morschen. Eine historische Wandbemalung hier, alte Ofenkeramiken dort. Schon die ersten Voruntersuchungen im Kloster Haydau haben lange Vergessenes wieder zu Tage gebracht. Anlass fr die mit dem Umbau zum Tagungszentrum beauftragten Architekten Michael Kreter und Carsten Peters zu einem Rundgang einzuladen.

Hintergrund ist die Einigung zwischen B.Braun und der gemeinde Morschen ber den Verkauf des Gelndes (wir berichteten). Der Vertrag dazu wurde am 20 April unterzeichnet. Jetzt, so die Botschaft, sollen endlich Taten folgen. Denn auch wenn der mittelalterliche Bau bei genauem Hinsehen so manche beraschung parat hlt, auf dem Papier sind die Grundlinien des Umbaus schon fertig.

Das Herrenhaus:

Im Herrenhaus sollen eine ganze Reihe von Seminarrumen entstehen. Hier haben die Handwerker bereits die barocken Treppenaufgnge zum Schutz vor Schden whrend der Umbauarbeiten verschalt. Zuvor allerdings war das Gebude fr die Architekten eine echte Fundgrube. Die alten Holzbden und Stuckdecken sind vielfach erhalten geblieben hinter dem Putz fanden sich alte Wandbemalungen. Diese sollen jedoch nicht vollstndig freigelegt werden. Das sollen sptere Generationen mit besseren technischen Mglichkeiten machen, erklrt Kreter. Bereits freigelegte Teile sollen zwar sichtbar bleiben, aber hinter Glas geschtzt werden. Anderes hingegen wird dokumentiert und dann wieder verschlossen.

Die Orangerie:

Die Orangerie spielt als Konferenzraum eine groe Rolle im Konzept der Architekten, soll aber auch weiterhin von der Gemeinde als Dorfgemeinschaftshaus genutzt werden knnen. Hier wird sich allerdings einigen ndern.

Die Kche kommt raus, erklrt Peters, damit der Saal wieder in seiner ursprnglichen Gre nutzbar ist. Auch zwei groe Trflgel, die in frheren Zeiten durch Fenster ersetzt wurden, sollen wieder an ihren angestammten Platz.

Das Burggrafenhaus:

Kulinarisch wirds im Burgrafenhaus. Die riesigen Esse wurde frher als Schmiede genutzt, aber zum Kochen des Essens fr die Angestellten der Domne, vermutet Kreter. Jetzt soll hier ein exklusives Weinlokal entstehen. Der groe Kamin dient dabei als Blickfang.

Der Wirtschaftsflgel:

In der Mitte des Wirtschaftsflgels wird nach den Plnen der Architekten der Haupteingang des Tagungszentrums liegen.

Um Licht in die Seminarrume zu bringen, wird das heute stark berstehende Dach zurck gesetzt. So war es brigens auch frher, erklrt Peters.

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