Job mit prima Klima

Anlagenmechaniker blicken optimistisch in die ZukunftVon CHRISTINA WOLTERSSchwalm-Eder. Wenn Anlagenmechaniker kein Beruf mit Zukunft ist, dann

Anlagenmechaniker blicken optimistisch in die Zukunft

Von CHRISTINA WOLTERS

Schwalm-Eder. Wenn Anlagenmechaniker kein Beruf mit Zukunft ist, dann wei ich auch nicht, lacht Arno Hucke. Der Obermeister der Innung fr Sanitr, Heizungs- und Klimatechnik hat auch allen Grund, sich zu freuen. Die Auftragsbcher sind voll, doch was den Betrieben fehlt, sind Auszubildende.

Berufsbild im Wandel

Zukunft hat, was das Klima schont. Wer sich entscheidet, Energie einzusparen, entlastet nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern tut auch der Umwelt einen Gefallen. Energiesparer blicken positiv in die Zukunft. Genauso optimistisch drfen auch die Anlagenmechaniker sein. Denn sie reduzieren die Umweltbelastung eines Eigenheims auf ein Minimum. Sie sorgen dafr, dass der Heizkessel auf dem neuesten Stand ist und die Solaranlage auf dem Dach optimal funktioniert. Der Trend zu Energie- und Kosteneinsparung ist deutlich zu erkennen. Und das alles trotz oder gerade wegen der Finanzkrise. Die Menschen investieren in unsicheren Zeiten gern in die eigene Immobilie, erklrt Jrgen Altenhof, Geschftsfhrer der Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder. Dieser Trend ist auch in anderen Innungen erkennbar. Allerdings nimmt die Innung fr Sanitr-, Heizungs- und Klimatechnik einen besonderen Stellenwert ein. Denn egal um welche Form von Energieeinsparung es geht, die Anlagenmechaniker sitzen meist mit im Boot. Das Berufsbild des Anlagenmechanikers hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt. Ein Auszubildender muss in seinen drei Ausbildungsjahren mehr lernen als frher, erklrt Hucke. Nach einer Neustrukturierung sei der Anlagenmechaniker aus den Berufen Zentralheizungs- und Lftungsbauer und dem Gas- und Wasserinstallateur entstanden.

Auch Sptentschlossene haben noch eine Chance

Hinzu kommen die Komponenten Elektroinstallation, lfeuerung und ltankanlagen, so Hucke. Die theoretischen Anforderungen seien mindestens genauso hoch, wie die praktischen. Als Auszubildende in unserem Beruf brauchen wir junge Leute mit Realschulabschluss, aber auch mit gutem Hauptschulabschluss, sagt Hucke. Auch fr Frauen sei der Beruf durch die Neustrukturierung interessanter geworden. Es gibt sogar jetzt noch freie Pltze fr dieses Ausbildungsjahr, sagt Altenhof. Zwar sollten Bewerbungen immer schon ab dem vorangehenden Herbst geschrieben werden, aber auch Sptentschlossene haben noch eine Chance. Im vergangenen Jahr sind laut Kreishandwerkerschaft Ausbildungspltze unbesetzt geblieben. Wenn eine Ausbildungsstelle beispielsweise aus Mangel an qualifizierten Bewerbungen unbesetzt bleibt, fehlt dem Betrieb eine wertvolle Arbeitskraft. Hucke: Auszubildende sind schon nach dem ersten Jahr selbststndige Arbeitskrfte. Wenn sie, aus welchen Grnden auch immer, nicht da sind, dann fehlt ein Zahnrad im Getriebe und der Motor stockt. Um einen ersten Einblick in einen Betrieb zu bekommen, bietet sich ein Praktikum an. So knnen sich Betrieb und potenzieller Bewerber kennenlernen. Solch ein Praktikum kann auch gesplittet, das heit ber mehrere Schulferien oder freie Tage verteilt, werden, sagt Hucke. Ist einem Betrieb ein guter Bewerber, der vielleicht schon einmal ein Praktikum gemacht hat, bekannt, dann kann er ihn weiterempfehlen. Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz erhhen sich so.

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