ProSieben Moderator Vincent Dehler übte sich in Zella als Fleischer

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Dem Handwerk auf die Finger geschaut: Unter Anleitung von Fleischermeister Johannes Bechtel (re.) löst Reporter Vincent Dehler eine Schweinekeule aus.
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Der Mann ist schwer bewaffnet: Reporter Vincent Dehler schiebt zwei sogenannte „Rinderpistolen“ aus dem Kühlhaus.
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Vincent Dehler hat für das ProSieben-Wissensmagazin „Galileo“ schon unzählige Berufe vorgestellt. In dieser Woche war der Moderator mit seinem Filmteam zwei Tage lang bei Fleischermeister Johannes Bechtel aus Zella zu Gast.

Willingshausen-Zella. Vincent Dehler hat für das ProSieben-Wissensmagazin „Galileo“ schon unzählige Berufe vorgestellt, im Format „Xdays“ probiert sich der Moderator regelmäßig an gängigen und außergewöhnlichen Arbeitsplätzen aus. So war er bislang unter anderem als Helfer in der Tomatenernte tätig, als Animateur am warmen Meeresstrand unterwegs oder auch bei eisigen Temperaturen im Lager für Tiefkühlware. Diesmal ging es darum, mehr über den Beruf des Metzgers herauszufinden – dabei wollte der Reporter den Profis nicht nur über die Schulter schauen, sondern am eigenen Leib erfahren, was ein echter Fleischer im traditionellen Handwerk alles leistet.

Für zwei Tage begab sich der TV-Mann in die Obhut von Fleischermeister Johannes Bechtel aus Zella, begleitet wurde er dabei von einem dreiköpfigen Filmteam. „Es war schon etwas gewöhnungsbedürftig, als am ersten Tag die Schweinehälften am Haken ins Kühlhaus geschoben wurden“, gab der 33-Jährige zu, doch zum Überlegen blieb nicht viel Zeit. Für die Dreharbeiten wurden nämlich keine Motive inszeniert, vielmehr stand Dehler mitten in der Produktion der Schwälmer Fleisch- und Wurstwaren. Ausgestattet mit rutschfesten Stiefeln, weißer Gummischürze, Mütze und Mund-/Nasenmaske sowie einer Schnittschutzschürze und dem Kettenhandschuh ging der „Azubi auf Zeit“ ans Werk.

Ausbilder Bechtel zeigte ihm die richtige Schnittführung. Als es darum ging, zwei Knochen mit einer schwungvollen Bewegung voneinander zu trennen, sagte Dehler, „das ist kein schönes Geräusch“ und blickte auf die Gänsehaut auf seinem Arm. Neben der Arbeit am Zerlegetisch führte der Reporter auch immer wieder Interviews. „Wir sind ein handwerklicher Familienbetrieb“, betonte Juniorchef Bechtel und distanzierte sich ganz deutlich von den großen Fleischfabriken der Industrie.

Am zweiten Tag wurde es noch etwas schwerer für den Reporter, denn die „Königsdisziplin Rindfleisch“ stand auf dem Programm. „Es ist anstrengend, weil die Teile größer sind“, stellte er fest. „Gleichzeitig muss man jedoch nahezu chirurgisch arbeiten, damit es möglichst keinen Verschnitt gibt“, zollte er dem filigranen Tun der Handwerker Respekt.

Am Ende seiner zweitägigen Lehrzeit bekam auch der wissbegierige Azubi ein gutes Zeugnis vom Meister und den Gesellen. „Ich gehe hier mit einem guten Gefühl raus“, machte Reporter Dehler deutlich, „wir wollen das Bewusstsein schaffen, dass Fleisch von einem guten Metzger ein hochwertiges Lebensmittel ist“.

Der Beitrag ist voraussichtlich am Montag, 20. Juli, um 19.05 Uhr auf Pro 7 zu sehen.

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