Vom Pullover bis zum Käse

Von M. EHRHARDT-MLLERMorschen. So ein Schaf gibt ganz schn was her. Zum 14. Mal hatte der Biohof Ruhlengut eingeladen und tr

Von M. EHRHARDT-MLLER

Morschen. So ein Schaf gibt ganz schn was her. Zum 14. Mal hatte der Biohof Ruhlengut eingeladen und trotz des etwas unbestndigen Wetters fanden doch viele Besucher den Weg zum Tag des Milchschafes auf dem mittelalterliche Gut, dessen Existenz bis zum 30-jhrigen Krieg zurck zu verfolgen ist. Schon seit 1904 befindet es sich im Besitz der Familie Treis. Judith und Tim Treis bilden die vierte Generation.

Rund 90 Schafe nennt Familie Treis ihr eigen und diese standen auch im Mittelpunkt des Geschehens. So erfuhren die Interessierten, dass die Schafe zweimal tglich gemolken werden und gleich nebenan zeigte Judith Treis die Verarbeitung zu verschiedenen Ksesorten die dann im Hofladen zum Verkauf angeboten werden.

Gar nicht so einfach

Schfer Dieter Hpfner aus Homberg konnten die Besucher beim Schafe scheren zuschauen. Bereitwillig gab er Auskunft ber seine Arbeit. Etwa fnf bis sechs Kilogramm Wolle liefert ein ausgewachsenes Schaf, erklrte er. Die Wolle wird anschlieend gereinigt und kann dann versponnen werden. Das Ausgangsmaterial fr Pullover, Jacken, Mtzen oder Strmpfe. Auch verwebt werden kann die Wolle. Dann entstehen schne Wandbehnge und Teppiche. Der Heimatverein Wichte hatte passend dazu verschiedene Spinnrder aufgestellt und zeigte den Besuchern, wie man einen Faden richtig spinnt. Wer wollte konnte auch selbst am Spinnrad Platz nehmen und es einfach mal versuchen. Es sieht auf jeden Fall wesentlich einfacher aus, als es ist, so die Erkenntnis. Auch fr die Kinder waren einige Attraktionen aufgebaut, Unter anderem eine Hpfburg aus Stroh, verschiedenen Angebote zum Filzen und Frben der Wolle sowie die Mglichkeit, Holzstmme mit Hammer und Meisel zu bearbeiten.

Fazit: Es war fr jeden, fr alle Altersgruppen etwas dabei und auch das Essen und Trinken kam nicht zu kurz.

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