Mit 24 Rädern von Borken nach Bremen

Borken/Bremen. Am Samstag, den 16.06.2007 starteten um 8 Uhr am Brgerhaus Borken Wesselin, Gerd, Ernst, Erich, Eduard, Hans, Brigitte, Jrg

Borken/Bremen. Am Samstag, den 16.06.2007 starteten um 8 Uhr am Brgerhaus Borken Wesselin, Gerd, Ernst, Erich, Eduard, Hans, Brigitte, Jrgen, Hagen und Walter von der Abteilung Jedermannsport des TuSpo Borken mit ihren Fahrrdern zur diesjhrigen Radtour entlang der Weser. In Kassel stieen noch Christel und Pia zur Truppe, und die 92 km lange erste Etappe entlang der Schwalm, Eder und Fulda bis nach Hann.Mnden wurde ohne Blessuren zurckgelegt.

Die zweite Etappe fhrte 72 km ber Hameln, Bad Karlshafen und Beverungen nach Hxter. Gesumt von ausgedehnten Wldern, sanft geschwungenen Hgeln, romantischen Schlssern und idyllischen Ortschaften, schlngelt sich die Weser durch ein landschaftlich und kulturell einzigartiges Bergland.

Rattenfnger besucht

Weiter ging es ber Holzminden mit kurzer Stadtbesichtigung nach Bodenwerder, der Geburtsstadt von Freiherr von Mnchhausen, dem sogenannten Lgenbaron". Wir erreichten unser Ziel Hameln nach 74 km und hatten Gelegenheit zu einem Rundgang durch die intakte Altstadt. Der weltbekannte Rattenfnger von Hameln ist das Wahrzeichen der Stadt.

Nach dem Genuss des Glockenspiels am Hochzeithaus ging es am nchsten Morgen von Hameln ber Rinteln nach Minden. Dort besichtigten wir die im Zweiten Weltkrieg stark zerstrte und inzwischen wieder aufgebaute Altstadt mit dem Dom. Nach 78 km erreichten wir unser Hotel Grasshoff etwas auerhalb der Stadt.

Die nchste Etappe fhrte ber Petershagen bis Buchholz (63 km). An einer wunderschn eingerichteten Radlerscheune erlebten wir eine Geburtstagsgesellschaft, deren Musiker uns gern das Weserlied als Stndchen spielte.

Am Donnerstag erreichten wir rechtzeitig vor dem Landregen nach 65 km das liebevoll gestaltete Gstehaus Schlossgarten in Etelsen. Auf dem Weg dahin besuchten wir das als Reiter- und Pferdestadt bekannte Verden und dessen Wahrzeichen, den Dom.

Nur ein Regenschauer

Auf der letzten und krzesten Etappe ging es ca. 40 km durch das flache Land nach Bremen. Die alte Hansestadt wartet mit vielen Sehenswrdigkeiten auf: prachtvolle Gebude wie das Rathaus, das Kaufmannshaus der Schtting" und natrlich der Dom. Als Zeichen der brgerlichen Freiheit steht der Roland" auf dem Marktplatz. Unseren feucht-frhlichen Abschluss der Radtour feierten wir in der Gasthausbrauerei Schttinger.

Auf dem Weg zum Bahnhof Bremen erlebten wir am letzten Morgen den einzigen Regenschauer. Nach dreimaligem Umsteigen in Hannover, Gttingen und Kassel kamen wir am spten Samstagnachmittag nach rund 500 km ohne grere Schden - auer einem zerbrochenen Rcklicht und einem Reifenwechsel - in Borken an.

Herzlichen bedanken mchten wir uns bei Eduard Schischka, der dieses Jahr die Organisation der Reise, insbesondere die Buchung der vielen Hotels, bernommen hatte. Alle waren zufrieden nicht nur ber den sportlichen Erfolg, sondern auch ber interessante kulturelle Erfahrungen. (pr)

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Deponien geschlossen: Alte Möbel, Gartenabfälle und Benzinkanister landen im Wald

Wegen des Coronavirus verbringen viele Menschen die Zeit Zuhause. Eine gute Gelegenheit, um auszumisten. Da aber viele Wertstoffhöfe geschlossen haben, landet der …
Deponien geschlossen: Alte Möbel, Gartenabfälle und Benzinkanister landen im Wald

Corona-Fälle in Treysaer Seniorenheim: Kurzzeitpflegegast hat Virus nicht ins Haus gebracht

Nach der Meldung von 22 Corona-Infizierten im Treysaer Seniorenheim "Am Schwalmberg" stellt das DRK jetzt richtig, dass nicht ein Kurzzeitpflegegast das Virus ins Haus …
Corona-Fälle in Treysaer Seniorenheim: Kurzzeitpflegegast hat Virus nicht ins Haus gebracht

Homberg Events: Kein Lichterfest in den Efzewiesen in diesem Jahr

Wegen der Corona-Pandemie müssen auch das für Juni geplante Lichterfest und der erste Nachtmarkt in Homberg abgesagt werden.
Homberg Events: Kein Lichterfest in den Efzewiesen in diesem Jahr

Gudensberg: 2.300 Euro teures Mountainbike gestohlen

Ein Mountainbike im Wert von 2.300 Euro wurde am vergangenen Donnerstag aus einem Carport im Gudensberger Villaweg gestohlen.
Gudensberg: 2.300 Euro teures Mountainbike gestohlen

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.