Die Regierung im Auge behalten: Körzell spricht bei DGB-Versammlung

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Homberg. Der DGB-Vorsitzende Stefan Körzell fand deutliche Worte beim DGB-Jahresauftakt in der Kreisstadt.

Homberg. "Das Land Hessen ist ein schlechtes Beispiel für Privatunternehmer!" Mit deutlichen Worten kritisierte Stefan Körzell in seiner Rede beim (Deutschen Gewerkschaftsbund) DGB-Jahresauftakt im Sparkassen-Dienstleistungszentrum in Homberg den Ausstieg des Bundeslandes aus der Tarifgemeinschaft der Länder.

"Wir werden diese Landesregierung kritisch begleiten", versprach der der Vorsitzende des DGB Hessen-Thüringen, der sich klar gegen Ausnahmeregelungen in Sachen Mindestlohn aussprach: "Wenn wir anfangen Ausnahmen zu spezifizieren, gibt es einen löchrigen Käse, mit dem der Mindestlohn umgangen wird. Das darf nicht passieren."

Kritik an eine Rente nach 45 Beitragsjahren lehnte der 50-jährige klar ab: "Wer 45 Jahre lang ins System eingezahlt hat, der geht nicht auf Kosten der Jungen in Rente sondern hat etwas dafür getan", so der DGB-Vorsitzende, der für diese Aussage mit donnernden Applaus belohnt wurde.

Der Gewerkschafter und seit 2002 Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Hessen-Thüringen. Im Mai soll Körzell in den geschäftsführenden Bundesvorstand des Gewerkschaftsbundes in Berlin einziehen.

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