Region passt sich dem demographischen Wandel an

Sonja Kunze (Landschaftsplanerin), Bernd Heßler (Bürgermeister Stadt Borken und Vorstandsvorsitzender Regionalentwicklung Schwalm-Aue e.V.), Sonja Pauly (Regionalmanagerin) informierten auf der Leader-Auftaktveranstaltung über die neue Förderperiode. Foto: Wagner
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Sonja Kunze (Landschaftsplanerin), Bernd Heßler (Bürgermeister Stadt Borken und Vorstandsvorsitzender Regionalentwicklung Schwalm-Aue e.V.), Sonja Pauly (Regionalmanagerin) informierten auf der Leader-Auftaktveranstaltung über die neue Förderperiode. Foto: Wagner

Schlierbach / Region. Beim Leader-Infoabend riefen Initiatoren Bürger zur Beteiligung auf. Bis zu 25 Regionen können von EU-Fördermitteln profitieren.

Schlierbach / Region. 44 Arbeitsplätze und 66 geförderte Objekte – das sind zwei der Ziele, die innerhalb derLeader-Förderperiode 2007 bis 2013 bereits verwirklicht wurden. "Damit haben wir bereits viel erreicht, sind aber noch lange nicht am Ziel, so die Bilanz der Regionalmanagerin Sonja Pauly bei der Leader Auftaktveranstaltung. Gemeinsam mit Landschaftsplanerin Sonja Kunze informierte sie im Dorfgemeinschaftshaus Bürger, Vereine und Kommunen über die bevorstehende Leaderperiode 2014 bis 2020.

Erstmals mit im Leaderprogramm ist die Erarbeitung von Lösungsansätzen gegen den demographischen Wandel. "Hierzu sollen sowohl die Bau- und Siedlungsstruktur als auch die Infrastruktur in den nächsten Jahren an den Wandel der Zeit angepasst werden", berichtet Landschaftsplanerin Sonja Kunze. Ein Seniorenbus für die Gemeinde Neuental, Tagesbetreuungsangebote in Borken und ein Modelloprojekt zur Nahversorgung in Kleinenglis sollen dem demographischen Wandel entgegenwirken. "In der neuen Leaderperiode gibt es erstmals keine Vorgaben mehr, was förderungsfähige Projekte sind", erklärt Pauly. Aber auch die Energiewende findet im Leaderprogramm Berücksichtigung: Wasserkraftanlagen (Mühlen) in Borken sind bereits im Aufbau. Neuental soll mit größeren Solaranlagen ausgestattet werden.

25 Regionen bewerben sich um finanzielle Mittel aus dem EU-Fördertopf, bis zu 25 Regionen können unterstützt werden. "Die Chancen stehen daher nicht schlecht, dass alle Projekte von den Geldern profitieren", so die Regionalmanagerin.

Jürgen Kurz besucht seit Jahren die Infoveranstaltungen zur Regionalentwicklung. "Gerade in strukturschwachen Regionen ist Leaderförderung besonders wichtig, Das Programm kann zwar keine fehlende Infrastruktur ersetzen, aber dank Leader können Lösungen erarbeitet werden, um das Defizit zumindest ein Stück weit zu kompensieren", findet der Diplom-Sozialarbeiter vom Diakonischen Werk des Schwalm-Eder-Kreises. Die einzelnen Arbeitskreise nehmen im April ihre Tätigkeiten auf. Die Arbeitsgemeinschaft "Wirtschaft, Bildung, Tourismus" trifft sich erstmals am Dienstag, 29. April, um 19.00 Uhr im Themenpark Kohle + Energie Borken.

Weitere Informationen zur Leaderregion Schwalm-Aue 2014 bis 2020 unter www.schwalm-aue.de/Aktuelles.

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