In der Region, für die Region - Stadtsparkasse zieht positive Bilanz

Schwalmstadt. Die weltwirtschaftliche Erholung setzte sich auch in 2010 fort, sodass das in Deutschland erreichte Realwachstum immerhin 3,6 Prozent be

Schwalmstadt. Die weltwirtschaftliche Erholung setzte sich auch in 2010 fort, sodass das in Deutschland erreichte Realwachstum immerhin 3,6 Prozent betrug. Mit diesem positiven Rückblick eröffnete Sparkassendirektor Wilhelm Bechtel die Bilanz der Stadtsparkasse Schwalmstadt für das vergangene Jahr. Private und gewerbliche Kunden hätten in 2010 insbesondere in die Bereiche Gebäudesanierung und in erneuerbare Energien investiert, sagte er, "durch dieses Wachstum profitiert auch die Region", freute sich der Finanzfachmann.

Bestes Geschäftsjahr

Auf der Aktivseite schlage dies mit einem Plus von 10,8 Millionen Euro zu Buche, was einer Steigerung um 12,9 Prozent entspricht, erläuterte er, dazu seien die Kundeneinlagen um 9,5 Prozent auf über 147 Millionen Euro angestiegen, beschrieb er die Entwicklung auf der Passivseite. Daraus ergibt sich eine Bilanzsumme von über 175 Millionen Euro und somit eine Steigerung um 9,9 Prozent im Vergleich zur Vorjahresbilanz. "Im Hinblick auf das Wachstum, war 2010 eines der besten Geschäftsjahre der Stadtsparkasse Schwalmstadt", zog Bechtel als Resümee, wodurch die Eigenkapitaldecke auf 10,1 Millionen Euro (vorläufiger Wert) erhöht werden konnte. "Wir sehen es als unsere Aufgabe, in der Region und für die Region zu arbeiten", erklärte Vorstandsmitglied Reinhard Hooß, daher lege man großen Wert auf persönliche Kontakte mit den Menschen vor Ort. Durch die überschaubare Größe der Sparkasse behalte jeder Mitarbeiter den Überblick, auch über seinen eigenen Bereich hinaus, was die Kundennähe erheblich fördere, ergänzte Bechtel.Außerhalb des reinen Geldgeschäftes setzt sich die Stadtsparkasse zusätzlich für Kunst, Kultur und Sport ein, so wurden von der Stiftung der Stadtsparkasse im vergangenen Jahr rund 42.000 Euro ausgeschüttet, um Vereine und soziale Projekte zu unterstützen. Für Künstler aus der Schwalm stelle die Sparkasse regelmäßig ihre Schalterhalle zur Verfügung, "da es in Schwalmstadt keine passenden Räume für solche Ausstellungen gibt", meinte Direktor Bechtel. Dazu gebe es seit nahezu 30 Jahren den Heimatkalender, der nicht nur in der Schwalm zahlreiche Liebhaber gefunden habe, wusste Andreas Matz zu berichten, außerdem ermögliche man jedes Jahr einem Schüler die Teilnahme an der Sommerschule der NASA in den Vereinigten Staaten, erklärte der Marketingfachmann. Als ein besonderes Zeichen der Verbundenheit mit der Stadt, bezeichnete er die Teilnahme am Kirmesumzug in Treysa, bei dem die Mitarbeiter alljährlich mit großem Spaß bei der Sache seien, sagte er abschließend.

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