,Der richtige Mann am richtigen Platz’

Im Gilserberger Rathaus muss man nur immer geradeaus gehen, dann kommt man direkt ins Dienstzimmer von Bürgermeister Lothar Vestweber. Dort sitzt der

Im Gilserberger Rathaus muss man nur immer geradeaus gehen, dann kommt man direkt ins Dienstzimmer von Bürgermeister Lothar Vestweber. Dort sitzt der 54-jährige seit nunmehr zehn Jahren und lenkt die Geschicke der Hochlandgemeinde. Er selbst sieht sich dort aber nicht als Chef, sondern eher als "primus inter pares" (Anm.d.Red.: lat. Erster unter Gleichen), was für ein sehr harmonisches Miteinander im Rathaus spricht.In einer kleinen Feierstunde im Sitzungssaal bestätigten die Kollegen und Mitarbeiter das Bild des Lothar Vestweber, als einen umgänglichen Menschen, mit dem man immer reden kann. "Du siehst Deine Arbeit nicht nur als Job ", sagte Erster Beigeordneter Lothar Hirth in seiner Ansprache, "sondern Du bist der richtige Mann am richtigen Platz". Ein moderner Bürgermeister müsse mit den Bürgern zusammenarbeiten, sagte Karl-Christian Schelzke, Direktor des Hessischen Städte- und Gemeindebundes, "und das bekommt er hin", lobte er den Jubilar. "Ein Bürgermeisterjahr entspricht drei Lebensjahren" rechnete Schelzke vor, aber dafür sähe Vestweber noch gut aus. "Es ist die schwierigste, aber auch die schönste Aufgabe, der man sich widmen kann", beschrieb Bürgermeisterkollege Jörg Müller aus der Gemeinde Knüllwald das Amt, mit ihm zusammen hatte Vestweber die Schulbank gedrückt, während sie die Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt absolvierten.Durch die Arbeit seines Vorgängers Ernst Thiel hätte "die Latte schon sehr hoch gelegen", blickte Lothar Dietrich auf Vestwebers Anfänge zurück, "aber er kann nicht nur Hochsprung, sondern sogar Stabhochsprung", scherzte der Vorsitzende der Gemeindevertretung. Zu seinem Jubiläum bekam der Bürgermeister eine Urkunde von der Gemeinde und eine weitere vom Hessischen Städte- und Gemeindebund überreicht, für seine Ehefrau Angelika Vestweber gab es, nicht nur anstandshalber, einen Strauß Blumen, sondern vor allem, weil sie ihn in den letzten zehn Jahren stets bei seiner Arbeit unterstützt habe, hieß es einhellig. Mit Stolz blicke er auf das Geleistete zurück, sagte Vestweber, "aber ich wollte mir kein Denkmal setzen".Für die Zukunft gab ihm Lothar Dietrich noch einen Wunsch mit auf den Weg: "So viel Erfolg, dass Du zufrieden bist und nur so viel Stress, dass Du gesund bleibst".

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