Aus der Sackgasse

A49-Weiterbau soll interkommunales Industriegebiet strkenFritzlar / Bad Wildungen / Edertal. Die Zusammenarbeit von mehreren Kommunen sich

A49-Weiterbau soll interkommunales Industriegebiet strken

Fritzlar / Bad Wildungen / Edertal. Die Zusammenarbeit von mehreren Kommunen sichert Arbeitspltze im Wettbewerb der Firmen. Diese These vertrat Staatsminister Wilhelm Dietzel auf einem Ortstermin im geplanten Interkommunalen Industriegebiet von Fritzlar, Bad Wildungen und Edertal. Nach der Aufnahme in das Programm Aktive Kernbereiche mit einer Frdersumme von 372.000 Euro wurde den Kommunen eine Perspektive fr eine offensive Zukunftsgestaltung gegeben. Nun mssen sie im Interesse der wirtschaftlichen Belebung die gemeinsame Vermarktung ihres gemeinsamen Industriegebietes vorantreiben. Dies forderten die CDU Landtagskandidaten Mark Weinmeister (Schwalm-Eder Nord) und Reinhard Otto (Schwalm-Eder Sd) bereinstimmend ein.

Der christdemokratische Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert erklrte: Wir alle wollen die Arbeitspltze in unserer Region nicht nur erhalten, sondern nach Mglichkeit noch ausbauen. Jedoch mssen wir immer wieder erfahren, dass wir durch die schlechte Verkehrsanbindung in Richtung Sden benachteiligt sind. Der Weiterbau der A 49 msse deshalb ebenfalls vorangetrieben werden. Landtagskandidatin Claudia Ravensburg sprach in diesem Zusammenhang von der lngst flligen ffnung der derzeitigen Sackgasse in Richtung Sden und in Richtung Wirtschaftsentwicklung. Gerade in Zeiten der Finanzkrisen erfahre die mittelstndische Wirtschaft einen harten Wettbewerb und sei deshalb auf eine gute verkehrliche Erschlieung angewiesen. Ostheim als VorbildAls Positivbeispiele verwiesen die Politiker auf den Erfolg der interkommunalen Gewerbegebiete in Malsfeld-Ostheim sowie Schwalm-Eder-West. Diese zeigten, dass die beteiligten Gemeinden von wohnortnahen Arbeitspltzen, Gewerbesteuern und dem Zuzug von Arbeitnehmern profitierten. Mit ihrem Besuch des zuknftigen interkommunalen Industriegebietes wollten die Landtagskandidaten gemeinsam mit dem Brgermeister der Stadt Fritzlar, Karl-Wilhelm Lange, sowie den CDU-Fraktionsvorsitzenden Oliver Syring (Bad Wildungen), Harald Wieck (Edertal) und Gnther Vaupel (Fritzlar) ein deutliches Zeichen fr ihre Untersttzung zur Entwicklung der Region setzen. Damit positionieren wir uns als CDU-Vertreter deutlich gegen die Politik von SPD und Grnen, die mit ihrer geplanten Koalitionsvereinbarung im Herbst 2008 die fr Nordhessen so wichtigen Infrastrukturprojekte wie den Ausbau der A49 in weite Ferne gerckt haben, stellte Weinmeister klar. (gsk)

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