Angehende Sozialassistenten besuchen Hospiz Kellerwald in Gilserberg

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Interessanter Tag: Die angehenden Sozialassistenten gemeinsam mit Lehrer Gero Schlemmer (sitzend rechts) und Hospiz-Mitarbeiterin Christa Schmidt (stehend rechts) im Garten der Erinnerung.

Der Tod gehört zum Leben dazu. Um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen besuchten angehende Sozialassistenten des Ziegenhainer BerufsschulCampus das Hospiz in Gilserberg.

Gilserberg. Drei Tage in der Woche verbringen die Sozialassistenten, die ihre Erstausbildung am BerufsschulCampus in Ziegenhain absolvieren, in Kliniken, Altenheimen oder Wohngruppen für Menschen mit Handicap. Sie pflegen und betreuen Patienten und Bewohner, bauen eine Beziehung zu ihnen auf. Zu ihrer täglichen Arbeit gehört Freude, wenn sich der Gesundheitszustand verbessert.

Sie erleben aber auch, wenn Komplikationen auftreten oder sich der Zustand lieb gewonnener Menschen verschlechtert. Die angehenden Sozialassistenten äußerten deshalb den Wunsch, sich mit dem Thema „Tod und Sterben“ auseinanderzusetzen. Dieser führte sie ins Hospiz Kellerwald in Gilserberg. Dort erlebten sie hautnah, wie es den Mitarbeitern gelingt, die letzte Lebensphase eines Menschen würdevoll zu gestalten.

Christa Schmidt, Mitarbeiterin des Hospizes, gab einen Einblick in die Arbeit. Sie verbringe gerne Zeit an diesem Ort, der eine Bereicherung für den Schwalm-Eder-Kreis sei. Obwohl es für die Schüler ungewohnt war, in einem Haus zu sein, in dem Menschen sterben, nahmen sie positive Stimmung wahr. Eine der Schülerinnen fand den Garten des Hospizes besonders schön: „Dort bleibt von jedem Menschen ein Stein als Erinnerung zurück“.

Der Hospizbesuch wurde im Unterricht von Gero Schlemmer intensiv reflektiert. Nach seiner Einschätzung gebe es keine Patentlösungen im Umgang mit dem Tod, aber er halte es für hilfreich, über seine Gefühle zu sprechen. Fragen zur Ausbildung als Sozialassistent beantworten Grit Staufenbiel und Gero Schlemmer unter Tel. 06691-6051.

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