Antreff Cowboys feiern Countryfest in Zella

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Zum beliebten Western-Fest kamen wieder viele Besucher aus nah und fern.

Willingshausen-Zella. Einmal im Jahr verwandelt sich die Schwalm in den Wilden Westen, zumindest in Zella – dann feiern die Antreff Cowboys ihr Countryfest auf dem Hof der Familie Bambey. Otterfellkappe und rotes Käppchen werden gegen den klassischen „Stetson“ ausgetauscht, satt weißer Leinenhose oder mehreren Röcken gehören die Jeans und ein kariertes Hemd zum Dress-Code. Wie bei den Schwälmern sonst auch, wird auf dem Tanzboden kräftig das Tanzbein geschwungen – allerdings nicht zu „Schwälmer Lissche, daans e bissche“, sondern eher zu amerikanischen Rhythmen.

Zum Betreten des Freiluft-Saloons mussten die Besucher durch die klassische Schwingtür und betraten so eine andere Welt. Verschiedene amerikanische Flaggen waren aufgehängt, Western-Accessoires zierten die Wände und die Toilette hieß plötzlich „Rest Room“. Anders als im Western gab es jedoch keine Bösewichte oder Revolverhelden – Fremde wurden freundlich begrüßt, statt argwöhnisch beäugt und auf Schießereien wurde vollends verzichtet.

„Schön, dass ihr alle gekommen seid“, freute sich Vereinsvorsitzende Heidi Döring über die gute Resonanz. Sie dankte allen fleißigen Helfern, die zum Gelingen des Events beigetragen hatten und dann legten Doug Adkins und seine Band los. Kaum hatte der Mann aus Montana zwei Takte gespielt, füllte sich die Tanzfläche nicht nur mit Cowgirls, sondern auch mit Cowboys – denn entgegen der landläufigen Meinung tanzen „echte Männer“ eben doch.

Weit über 300 Besucher hatten sich zum Saloon „The Ol‘ Waterin Hole“ aufgemacht, darunter Kirsten Pitz, die gemeinsam mit einer Freundin von Großropperhausen nach Zella geritten war. Während die beiden Norweger „Leo“ und „Nicki“ brav draußen auf der Wiese grasten, ließen es sich die Gäste im Hof bei kühlem Bier und heißen Steaks gut gehen.

Im Laufe des Abends spielte die Band unter anderem den Ed-Bruce-Klassiker „Mammas, don‘t let your babies grow up to be cowboys“ („Mütter, lasst eure Kinder keine Cowboys werden“), doch das nahmen die Gäste nicht ernst – viele hatten sich extra ins passende Outfit geschmissen, etwa Bodo Baum und sein Vereinskamerad Eddy.Mit Lederbeinlingen über der Jeans schürten sie das standesgemäße Feuer am Grill, als wollten sie Hufeisen schmieden. Noch bis tief in die Nacht feierten die Schwälmer Cowboys und ihre Gäste ausgelassen ihr fröhliches Fest, was in der Region seinesgleichen sucht.

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