Asklepios-Bildungszentrum wird zum Impfzentrum

Die Impfkampagne im Asklepios-Bildungszentrum Schwalmstadt findet in Zusammenarbeit mit der Praxis Dr. Hesselbarth, dem Asklepios MVZ Schwalm-Eder und dem Impfteam der Asklepios Schwalm-Eder Kliniken statt.
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Die Impfkampagne im Asklepios-Bildungszentrum Schwalmstadt findet in Zusammenarbeit mit der Praxis Dr. Hesselbarth, dem Asklepios MVZ Schwalm-Eder und dem Impfteam der Asklepios Schwalm-Eder Kliniken statt.

Seit Anfang Mai kann man sich im Landkreis nicht nur im Impfzentrum in Fritzlar und Hausärzten gegen das Corona-Virus impfen lassen, auch Asklepios ist jetzt mit dabei.

Schwalmstadt. Die Impfkampagne im Asklepios-Bildungszentrum Schwalmstadt findet in Zusammenarbeit mit der Praxis Dr. Hesselbarth, dem Asklepios MVZ Schwalm-Eder und dem Impfteam der Asklepios Schwalm-Eder Kliniken unter der Leitung des Hygieneingenieurs Alexander Kessler statt. Aktuell können - immer abhängig von der tatsächlichen Lieferung - rund 860 Impfdosen pro Woche verimpft werden. Es handelt sich dabei um Impfstoff, der den Fachärzten im MVZ und der Praxis von Dr. Hesselbarth zugeteilt wurde. Verimpft wird das Vakzin von Biontech. Die Idee hinter der konzertierten Aktion sei es gewesen, die größtmögliche Menge an Impfdosen zu erhalten, um die Impfung der Bevölkerung im Landkreis weiter voranzubringen, sagte Sprecherin Nadin Nagel: „Es wäre den meisten Fachärztinnen und Fachärzten zeitlich nicht möglich die Impfungen im Tagesgeschäft durchzuführen. Die Impfkontingente würden somit ungenutzt bleiben.“

Die Erfahrungen aus den beiden vergangenen Wochen hätten gezeigt, dass das Angebot mit Begeisterung angenommen werde, sagte Alexander Kessler: „Die Anmeldeliste ist sehr lang. Deshalb können wir leider zur Zeit keine weiteren Termine mehr vergeben. Zunächst einmal müssen wir dann die Zweitimpfungen durchziehen. Erst danach können wir wieder weitere Impftermine anbieten.“

Auch Asklepios muss sich bis auf Weiteres an die Impfpriorisierung gemäß den Vorgaben der Ständigen Impfkommision Stiko) halten. Geimpft werden bislang die Gruppen eins, zwei und seit Kurzem auch die Gruppe drei. Dazu zählen zum Beispiel Einsatzkräfte der Feuerwehren, aber auch Angehörige systemrelevanter Einrichtungen und Unternehmen. Bei der Anmeldung sei der Nachweis für die entsprechende Priorisierungsgruppe zu erbringen, so Kessler. Wer zwischenzeitlich an anderer Stelle geimpft wurde, wird gebeten, sich wieder abzumelden, damit Impfstoff nicht verloren geht.

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