Organisieren und pflegen: Bereichsleitung Evelyne Bernhardt ist im Asklepios Klinikum Schwalmstadt für die Stationen 2 und 3 verantwortlich

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Engagiert in Organisation und Pflege: Evelyne Bernhardt ist als Bereichsleitung gleich für zwei Stationen zuständig.

Evelyne Bernhardt hat Anfang des Jahres die Bereichsleitung für die beiden Stationen übernommen, seither ist sie verantwortlich für das gesamte Pflege-Team, das aus Teil- und Vollzeitkräften besteht. Hinzu kommen regelmäßig Pflegeschüler und Praktikanten.

Schwalmstadt. Das Asklepios Klinikum Schwalmstadt ist ein gut ausgestattetes, leistungsstarkes Krankenhaus der Grund-, Regel- und Notfallversorgung mit insgesamt 224 Betten. Gut ein Drittel davon gehört zu den Stationen 2 und 3, in denen Patienten aus der Kardiologie und der Gefäßchirurgie liegen. Zwölf der Betten sind sogenannte Monitorplätze, die insbesondere für die Überwachung von Herzpatienten eingesetzt werden können.

Evelyne Bernhardt hat Anfang des Jahres die Bereichsleitung für die beiden Stationen übernommen, seither ist sie verantwortlich für das gesamte Pflege-Team, das aus Teil- und Vollzeitkräften besteht. Hinzu kommen regelmäßig Pflegeschüler und Praktikanten, die mit in den Arbeitsalltag integriert werden, um praxisnah ausgebildet zu werden.

Bernhardt stammt ursprünglich aus Rumänien, kam 1999 nach Deutschland und absolvierte in Ziegenhain ihre dreijährige Krankenpflegeausbildung. Die heute 40-Jährige war überwiegend auf der Inneren tätig, ging zwischenzeitlich ein Jahr in Elternzeit und übernahm 2017 die Leitung von Station 2. In mehreren Aus- und Fortbildungen hat sie sich unter anderem zur Pain Nurse (Schmerzkrankenschwester) ausbilden lassen und erwarb dadurch wichtige Fachkompetenzen für das pflegerische Schmerzmanagement.

„Ich gestalte gern den Arbeitsalltag“, beschreibt Bernhardt ihr umfangreiches Aufgabenspektrum als Bereichsleitung. Dazu gehört unter anderem die Steuerung der Dienst- und Urlaubsplanung, um einen reibungslosen Tagesablauf auf den Pflegestationen zu gewährleisten. Strukturelle Aufgaben, Anpassungen des Arbeitsalltags, Mitarbeitergespräche und Stationsbesprechungen zählen ebenfalls dazu, zudem obliegt ihr die wirtschaftliche Bevorratung mit Medikamenten und sonstigem Material, das zum tagtäglichen Pflegedienst benötigt wird. „Ich arbeite auch gern mal am Wochenende“, gesteht Bernhardt, „dann habe ich etwas mehr Zeit für die Patienten“ - denn, trotz aller Leitungsaufgaben, sei sie schließlich auch immer noch leidenschaftliche Krankenschwester.

„Wir kümmern uns vorwiegend um Herzpatienten und Menschen mit Gefäßverschlüssen“, umschreibt sie ihr Klientel, „die Spanne geht in der Regel von 40 Jahren bis ins hohe Alter – mittlerweile kommen aber öfter auch Jüngere zu uns“. Als Bereichsleitung zeichnet sie verantwortlich dafür, dass die Kolleginnen und Kollegen die vorgeschriebenen Auffrischungskurse besuchen, dazu gehören so wichtige Themenbereiche wie die Hygiene, die Reanimation, der Brandschutz, die Arbeitssicherheit und der Datenschutz. Darüber hinaus werden weitere Möglichkeiten der Spezialisierung angeboten, etwa im Bereich Diabetes, zur Fachkraft für Palliativ Care oder demnächst auch kardiologische Weiterbildungen.

Die Motivation für ihren Beruf findet sie vor allem in der guten Zusammenarbeit mit ihren Kolleginnen und Kollegen, „mit jedem genesenen Patienten sieht man letztendlich, dass man vieles richtig gemacht hat“, fügt sie noch hinzu. „Die Aufgabe füllt mich derzeit aus, ich würde gerne hier bleiben“, sagt Evelyne Bernhardt, dabei ist sie Neuerungen durchaus aufgeschlossen, etwa der Digitalisierung im Pflegedienst. Den besten Ausgleich zu ihrem durchaus fordernden Job findet die engagierte Pflegekraft zuhause bei ihrer Familie.

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