Bildergalerie: So schön war der Festzug zur Salatkirmes in Ziegenhain

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Ausnahmezustand in der Festungsstadt Ziegenhain: Am Sonntag schlängelte sich der Festzug der Salatkirmes durch die Straßen des Schwalmstädter Stadtteils.

Am Sonntag zeigte sich die Schwalm von ihrer schönsten Seite. Unter dem Motto „Die Schwalm – mehr als nur ein Fluss“ präsentierten sich beim traditionellen Kirmes-Umzug 50 Vereine und Initiativgruppen, sechs Kapellen übernahmen die musikalische Begleitung. Unzählige Zuschauer säumten die Bürgersteige entlang der Zugstrecke und erfreu

ten sich an den vielfältigen Darstellungen des Schwälmer Lebens. Viele Teilnehmer zeigten sich in Schwälmer Tracht, so auch Bürgermeister Stefan Pinhard und seine Familie, die erstmals in der Kutsche durch Ziegenhain gefahren wurden. Für Entzückung sorgten immer wieder die Jüngsten, etwa die fünfjährige Mathilde Schieffer, die bei der „Wäschebleiche an der Schwalm“ mithalf, oder Maximilian Schrage, der auf Pony „Kurt“ durch die Straßen ritt.

Pfarrer Ingo Fulda und seine Konfirmanden erinnerten daran, dass die Konfirmation ihren Ursprung in Ziegenhain hatte und der Arbeitskreis Festung blickte in historischen Uniformen auf die Dreharbeiten für den Film „Der Sommer der ein Winter war“ zurück. Die Schwälmer Volkstanzgruppe Röllshausen nahm sich ebenfalls der kalten Jahreszeit an, „Süßer die Glocken nie klingen“, sangen die Akteure und schwitzten in dicken Lodenumhängen vor der Glühweinbude des Weihnachtsmarktes. Kühler hatten es die Angler vom Fischereiclub Neptun, am „fließenden“ Wasser holten sie eine Forelle nach der anderen aus der „fahrbaren Schwalm“. Den besten Platz in der Sommerhitze hatten sich einige Mitglieder der Burschenschaft Zella ausgesucht, sie badeten genüsslich im Pool, während vier ihrer Mitstreiterinnen in zwei Brühtrögen hinterherpaddelten.

Die Fußgruppen leisteten Schwerstarbeit bei der Hitze, doch auch die ganz Kleinen mit ihren kurzen Beinchen liefen tapfer mit und winkten den begeisterten Zuschauern am Wegesrand zu. Hinter der Show- und Marchingband „The Devils“, die das Ende des Zuges markierte, schwappten die Besucherströme zusammen und pilgerten zu fetziger Marschmusik auf den Festplatz.

Dort erwartete sie eine Fülle an Fahrgeschäften, Zuckerbuden und sonstigen Jahrmarkts-Attraktionen - lange Schlangen bildeten sich vor allem an den Eisständen und an der großen Wasserrutsche, die neben der Kulturhalle für vergnügliche Schreie sorgte. Zum Abschluss des gelungenen Festzuges präsentierten sich die Kapellen noch einmal mit einer hörens- und sehenswerten Revue im Zelt.

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