Jürgen Liebermann als Bürgermeister von Schwarzenborn vereidigt

1 von 28
2 von 28
3 von 28
4 von 28
5 von 28
6 von 28
7 von 28
8 von 28

Feierlich wurde Jürgen Liebermann am Dienstag in das Amt des Bürgermeisters von Schwarzenborn eingeführt.

Schwarzenborn. Rhythmisch wippte Jürgen Liebermanns Fuß zur Musik des Schwarzenbörner Posaunenchors, als die Musiker zum ersten Mal an diesem besonderen Abend zu spielen begannen. Viele Gäste waren am Dienstag in die Schwarzenbörner Kulturhalle gekommen, um den zukünftigen Bürgermeister Liebermann ins Amt einzuführen.

Erster Stadtrat Armin Heß hatte nicht nur die Ehre, die Ernennungsurkunde vorzulesen. Er durfte auch als erster Redner seine Grußworte an den vereidigten Bürgermeister richten. „Ich wünsche Dir Gelassenheit und Geduld. Und dass Du erst denkst und dann sprichst. Das gelingt mir nicht immer“, gab er zu.

Mit viel Humor trat Karl-Christian Schelzke, geschäftsführender Direktor des Hessischen Städte- und Gemeindebundes, ans Mikrofon. Er las eine der „Zwölf Goldenen Regeln eines Bürgermeisters“ vor, die besagt, dass der Rathauschef rund um die Uhr erreichbar sein muss. „Also rufen Sie am besten am Wochenende und abends an. Auch in der kurzen Zeit zwischen Terminen wartet er gelangweilt auf Anrufe von Bürgern“, sagte er.

Martin Löwer vertrat Schwarzenborns Vereine und brachte den obligatorischen Feuerwehrhelm mit, der Liebermann besonders in schweren Zeiten schützen soll. Auch Vizelandrat Jürgen Kaufmann, der an diesem Abend als Ortsvereinsvorsitzender der SPD sein Grußwort sprach, hatte etwas für Liebermanns Garderobe dabei: einen Ärmel und eine Mütze aus Samt. „So kann sich der Bürgermeister aus dem Fenster lehnen, wenn Fremde zu Gast sind, und den Reichtum der Stadt zeigen“, erklärte Kaufmann den Hintergrund.

Liebermann nutzte seine Antrittsrede, um sich noch einmal bei seinen Unterstützern und besonders seiner Familie zu bedanken. Er versprach den Anwesenden, sich für alle Bürger einzusetzen und parteiübergreifend zu agieren. „Ich trete das Amt mit Zuversicht und Freude an“, sagte er abschließend. Den Stolz auf ihre Heimatstadt zeigten die anwesenden Schwarzenbörner mit dem Lied „Mein Dörflein am Knüll“, bei dem alle begeistert mitsangen.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Burschenschaft Zella lädt zu ihrer Kirmes ein

Am gesamten Wochenende liefern die Burschen auf dem Festplatz neben dem DGH in Zella ein tolles Programm.
Burschenschaft Zella lädt zu ihrer Kirmes ein

Freiwillige Feuerwehr Ziegenhain lädt zum Tag der offenen Tür ein

Mit einer großen Fahrzeugschau und Löschdemonstrationen wollen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Ziegenhain auf ihre Arbeit aufmerksam machen.
Freiwillige Feuerwehr Ziegenhain lädt zum Tag der offenen Tür ein

Football-Jugend der Schwalmstadt Warriors absolvieren Trainingscamp

Ohne Fleiß kein Preis: Die Nachwuchs-Footballer der Schwalmstadt Warriors kamen am Wochenende ganz schön ins Schwitzen.
Football-Jugend der Schwalmstadt Warriors absolvieren Trainingscamp

Spendenkonto nach Diebstahl bei Treysaer Hutzelkirmes eingerichtet

6.500 Euro haben Unbekannte aus der Kasse der Treysaer Kirmesburschen gestohlen. Nun wurde ein Spendenkonto eingerichtet.
Spendenkonto nach Diebstahl bei Treysaer Hutzelkirmes eingerichtet

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.