Jürgen Liebermann als Bürgermeister von Schwarzenborn vereidigt

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Feierlich wurde Jürgen Liebermann am Dienstag in das Amt des Bürgermeisters von Schwarzenborn eingeführt.

Schwarzenborn. Rhythmisch wippte Jürgen Liebermanns Fuß zur Musik des Schwarzenbörner Posaunenchors, als die Musiker zum ersten Mal an diesem besonderen Abend zu spielen begannen. Viele Gäste waren am Dienstag in die Schwarzenbörner Kulturhalle gekommen, um den zukünftigen Bürgermeister Liebermann ins Amt einzuführen.

Erster Stadtrat Armin Heß hatte nicht nur die Ehre, die Ernennungsurkunde vorzulesen. Er durfte auch als erster Redner seine Grußworte an den vereidigten Bürgermeister richten. „Ich wünsche Dir Gelassenheit und Geduld. Und dass Du erst denkst und dann sprichst. Das gelingt mir nicht immer“, gab er zu.

Mit viel Humor trat Karl-Christian Schelzke, geschäftsführender Direktor des Hessischen Städte- und Gemeindebundes, ans Mikrofon. Er las eine der „Zwölf Goldenen Regeln eines Bürgermeisters“ vor, die besagt, dass der Rathauschef rund um die Uhr erreichbar sein muss. „Also rufen Sie am besten am Wochenende und abends an. Auch in der kurzen Zeit zwischen Terminen wartet er gelangweilt auf Anrufe von Bürgern“, sagte er.

Martin Löwer vertrat Schwarzenborns Vereine und brachte den obligatorischen Feuerwehrhelm mit, der Liebermann besonders in schweren Zeiten schützen soll. Auch Vizelandrat Jürgen Kaufmann, der an diesem Abend als Ortsvereinsvorsitzender der SPD sein Grußwort sprach, hatte etwas für Liebermanns Garderobe dabei: einen Ärmel und eine Mütze aus Samt. „So kann sich der Bürgermeister aus dem Fenster lehnen, wenn Fremde zu Gast sind, und den Reichtum der Stadt zeigen“, erklärte Kaufmann den Hintergrund.

Liebermann nutzte seine Antrittsrede, um sich noch einmal bei seinen Unterstützern und besonders seiner Familie zu bedanken. Er versprach den Anwesenden, sich für alle Bürger einzusetzen und parteiübergreifend zu agieren. „Ich trete das Amt mit Zuversicht und Freude an“, sagte er abschließend. Den Stolz auf ihre Heimatstadt zeigten die anwesenden Schwarzenbörner mit dem Lied „Mein Dörflein am Knüll“, bei dem alle begeistert mitsangen.

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