Darts: 16 Spitzensportler warfen Pfeile bei WM-Quali Treysaer Schwalm Arena

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Auf der „road to Ally Pally“: Diese Spitzendarter wollen alle zur Weltmeisterschaft nach London.

Spitzensport der Extraklasse gab es am Wochenende in Treysa zu sehen: Die 16 besten Darter Deutschlands warfen ihre Pfeile in der Schwalm Arena. Es war der Auftakt in die Qualifikation zur PDC-Darts-Weltmeisterschaft 2020 im Londoner „Ally Pally“ (Alexandra Palace).

Am Wochenende trafen sich Deutschlands beste Pfeilewerfer in der Schwalm-Arena, um sich im ersten von fünf Qualifikationsturnieren zu messen. 16 Darter machten sich berechtigte Hoffnung auf eine Teilnahme an der PDC-Darts-Weltmeisterschaft 2020 im Londoner Alexandra Palace.

Bevor es am Samstagnachmittag losging, begrüßte Schwalmstadts Bürgermeister Stefan Pinhard die Darter aus ganz Deutschland – allen voran Carsten Arlt, den sportlichen Leiter der Professional Darts Corporation Europe. Ihm obliegt die Leitung jedes Einzelturnieres.

Herzliche Begrüßung der deutschen Dart-Elite: Gemeinsam mit Bürgermeister Stefan Pinhard und Heidrun Englisch heißt Michael „Micker“ Ruhkamp die Spitzensportler in der Schwalm-Arena willkommen.

Heidrun Englisch vom Tourismusservice Rotkäppchenland hatte für jeden Teilnehmer ein Exemplar der bekannten Verwandlungspuppe für das namensgebende Märchen im Geschenkekorb und Michael „Micker“ Ruhkamp hieß die Spitzensportler auf der „road to Ally Pally“ willkommen.

Im Vorfeld hatte der Betriebsleiter des im vergangenen Sommer neu eröffneten Dart-Tempels zehn Helfer rekrutiert, die bei den jeweiligen Matches akkurat die Punkte auf dem Computer registrierten. „Für das Turnier mussten wir nur wenige Modifikationen an unseren Anlagen vornehmen“, blickte er auf die Anforderungen der Veranstalter zurück.

Dann begannen die Zweier-Begegnungen, bei denen im Laufe des Turniers jeder auf jeden traf – insgesamt kam es an diesem Wochenende zu 120 Begegnungen. Hochkonzentriert standen die Spieler an der Wurflinie, in kurzer Folge warfen sie einen Pfeil nach dem anderen auf die Scheibe, bevor der Gegner mit seinen nächsten drei Würfen an der Reihe war.

Seltenes Meisterstück: Dragutin „Braco“ Horvat zeigt stolz, dass er einen sogenannten 9-Darter geschafft hat.

In den Gesichtern konnte man die eigene Leistungsbeurteilung erkennen, mal hörte man ein überzeugtes „yes“, mal sah man nur ein verzweifeltes Kopfschütteln. Mittendrin gelang dem Kasseler Dragutin Horvat ein besonderes Meisterstück – ein sogenannter 9-Darter. „Braco“ war es gelungen, mit nur neun Würfen von 501 auf null Punkte herunterzuwerfen und dabei den letzten Pfeil in einem Doppel-Feld zu platzieren. „Das gab es bei der ganzen letzten WM kein einziges Mal“, zollten die Insider dem Werfer ihren Respekt.

Am Ende des zweiten Tages stand der vorläufige Sieger fest: Robert Marijanovic. Der Freudenstädter führt nun die Tabelle vor Nico Kurz und Christian Bunse, der als Neueinsteiger eine hervorragende Leistung gezeigt hatte, an. Martin Schindler, Kevin Münch und Gabriel Clemens führen das Verfolgerfeld an – am 9. März geht es in Steinfurt weiter.

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