Egadis feiern 25-jähriges Bühnenjubiläum beim Karneval in Treysa

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Sorgen mit ihren Tänzen für gute Stimmung im Publikum: Die Egadis bei ihrem Auftritt im vergangenen Jahr unter dem Motto „2 Welten – 1 Familie“.

25 Jahre steht die Tanzgruppe Egadis des Karnevals-Komitees der Liedertafel Treysa in diesem Jahr auf der Bühne. Ihr Erfolgsrezept: Geschichten tänzerisch erzählen.

Treysa. Stimmungsvolle Tänze, bunte Kostüme und gute Laune – dafür steht die Tanzgruppe Egadis des Karnevals-Komitees der Liedertafel Treysa (KKdLT). In diesem Jahr feiert sie ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum.

Gegründet wurden die Egadis damals von Cornelia Korell und Silvia Willer. „Sobald man heiratet oder ein Kind bekommt, darf man nicht mehr in der Prinzengarde mittanzen. Der Name Egadis steht für ehemalige Gardistinnen und sollte ihnen eine Alternative bieten“, erklärt Willer, die noch heute aktiv mittanzt.

Mit der Garde sind die Egadis allerdings nicht zu vergleichen. Sie verstehen sich eher als Musical-Gruppe, die Geschichten erzählt und diese tänzerisch auf die Bühne bringt. „Was wir noch nicht können, ist das Singen. Manchmal flechten wir dafür aber Gardeschritte mit ein, damit zu sehen ist, dass wir es noch beherrschen“, sagt Gruppenleiterin Brigitta Aringer.

2004 hat sie die Egadis übernommen und seitdem viel erlebt. Ein besonderes Highlight sei der Auftritt in der Homberger Stadthalle gewesen. „Der Verein wurde mit dem Ehrenpreis für besonderes Bürgerengagement ausgezeichnet. Wir durften stellvertretend bei diesem Event auftreten“, erinnert sie sich.

Obwohl der Name den Anschein macht, dass lediglich ehemalige Gardistinnen in die Gruppe aufgenommen werden, ist tatsächlich jeder willkommen. „Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Zuwachs bekämen. Einzige Voraussetzung ist die Volljährigkeit, da wir oft zu späten Uhrzeiten trainieren“, erklärt Aringer. Seit September proben sie dreimal pro Woche für ihren Auftritt.

Der Inhalt bleibt bis zum Schluss auch innerhalb des Vereins ein großes Geheimnis. „So bleibt es spannend“, sagt Willer. „Wir können verraten, dass wir dieses Mal westlich vom Mississippi unterwegs sind und immer wieder die Frage stellen, ob das Gute das Böse besiegt“, sagt Aringer. Das Publikum darf nicht nur auf den Auftritt, sondern auch auf die Kostüme gespannt sein. Die sind nämlich in jedem Jahr selbst genäht. „Zu den Proben gibt es daher auch viele Nähabende. Brigitta macht das größtenteils allein, wir anderen helfen ein bisschen mit“, sagt Willer.

Vom Ergebnis können sich unsere Leser selbst bei den Prunksitzungen in der Treysaer Festhalle um 19.30 Uhr am Samstag, 3. und 10. Februar, überzeugen. Karten für 13 oder 19 Euro gibt es bei der Wäscheetage Schäfer in der Bahnhofstraße Treysa.

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