Fahrrad-Waggon der Eisenbahnfreunde Treysa erhält Namen

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Haben gemeinsam einen Namen gefunden (v.l.): Kai Pinhard, Stefan Pinhard, Heidrun Englisch, André Heide, Udo Packleppa, Jörg Haafke, Heiko Altmann und Sonja Pauly.

Der neue Fahrrad-Waggon der Treysaer Eisenbahnfreunde hat jetzt auch einen Namen. An der Entscheidung waren mehrere Personen beteiligt.

Treysa. Die Eisenbahnfreunde Treysa haben Großes vor: Sie möchten ihren alten Fahrrad-Waggon aufbereiten und Fahrten für Radbegeisterte anbieten (lesen Sie auch: Eisenbahnfreunde Treysa richten Fahrrad-Waggon her). Um einen geeigneten Namen zu finden, rief Projekt-Initiator Jörg Haafke kurzerhand die Bevölkerung auf, Vorschläge einzureichen.

88 Ideen kamen dabei zusammen. Allein wollte er aber nicht entscheiden. Gemeinsam mit Vorsitzendem André Heide und den beiden Mitgliedern Heiko Altmann und Udo Packleppa lud er Schwalmstadts Bürgermeister Stefan Pinhard, Sonja Pauly (Leader-Region Schwalm-Aue) und Heidrun Englisch (Tourismusservice Rotkäppchenland) für Freitag ein, um gemeinsam über den Namen zu diskutieren.

Regionaler Bezug sei wichtig

„Es gab viele Dopplungen, aber auch interessante Varianten“, sagte Haafke. Auf einem Ausdruck hatte er alle eingereichten Begriffe aufgelistet, die Diskussionsrunde wurde eröffnet. Für Heidrun Englisch war es wichtig, dass der Begriff „Rotkäppchen“ im Namen vorkommt. Sonja Pauly dagegen wollte den regionalen Bezug deutlicher kennzeichnen. „Rotkäppchen kann alles sein, aber ‘Schwalm’ bezieht sich konkret auf unsere Region“, erklärte sie ihren Standpunkt.

Stefan Pinhard dagegen wünschte sich vor allem einen Namen, der auffällig ist. „Schließlich soll der Waggon auch neue Touristen in die Schwalm holen und für unsere Region Werbung machen“, sagte er. Um die Auswahl einzuschränken, durfte jeder drei Favoriten auswählen, die im Anschluss noch einmal diskutiert wurden. Einig waren sich alle, dass es in irgendeiner Weise einen regionalen Bezug geben müsse.

Nach 90 Minuten angeregter und konstruktiver  Diskussion über das Für und Wider verschiedener Namen konnten sie sich letztendlich auf einen einigen: „Hennes – Der Rollende Radweg aus der Schwalm“ heißt der Fahrrad-Waggon der Eisenbahnfreunde. „‘Hennes‘ geht leicht ins Ohr. Der Namenszusatz erklärt den regionalen Bezug“, erklärte Haafke den Hintergrund. Wann der Waggon die ersten Fahrradtouristen befördert, stehe aber noch nicht fest. „Wir sind noch am Anfang und müssen erst mal schauen, wie alles funktioniert und in welcher Art der Waggon rentabel ist“, sagte der Initiator.

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