Falsche Polizisten rufen Senioren in Schwalmstadt an

Die Betrugsmasche zog bei den Schwalmstädtern glücklicherweise nicht.

Schwalmstadt. Gestern Abend, 18. März, erhielten drei Senioren in Schwalmstadt jeweils einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten. Der angebliche Polizist mit dem Namen Kühn oder Kühne erzählte den Senioren, dass man in einem gelben VW Golf eine Liste mit mehreren Namen gefunden habe. Angeblich solle bei den Adressen eingebrochen werden. Anschließend fragte der Anrufer nach Wertgegenständen. Die Angerufenen gingen auf die mittlerweile bekannte Betrugsmasche nicht ein und beendeten die Gespräche. Wertgegenstände wurden nicht übergeben.

Tipps der Polizei:

- Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.

- Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.

- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.

- Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Das tun nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie die Nummer selber.

- Sie können sich aber auch an das örtliche Polizeirevier wenden. Erzählen Sie den Beamten von den Anrufen. Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeibehörde sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie sie im Zweifelsfall selber wählen können.

- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.

- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.

- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

- Sprechen Sie mit älteren Angehörigen, informieren Sie diese über die Betrugsmasche.

- Überprüfen Sie Ihren Telefonbucheintrag. Ältere Vornamen im Telefonbuch geben den Tätern erste Anhaltspunkte auf Ihr Alter. Ein abgekürzter Vorname reicht oftmals aus.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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