ZKV feiert Herrensitzung in Ziegenhain

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Die Mitglieder des Ziegenhainer Karnevalsverein haben auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm auf die Bühne gebracht.

Ziegenhain. Im vergangenen Jahr zog es den Ziegenhainer Karnevalsverein 1990 (ZKV) immerhin bis Venedig – diesmal lautete das Motto: „In 80 Tagen um die Welt – wir feiern, wo es uns gefällt“. Auch in ihrem 30. Jahr hatten sich die Ziegenhainer Narren wieder viel Mühe dabei gegeben, ein tolles Programm für den Karneval in der Festungsstadt auf die Beine zu stellen.

Bereits im Vorfeld hatte das Deko-Team erneut seine ganze Kreativität entfaltet und die Kulturhalle in die wunderbare Welt des Romanautors Jules Verne verwandelt. Ein Fesselballon und ein U-Boot an der Decke zeugten von einigen der Fortbewegungsarten, die der Abenteurer Phileas Fogg und sein Diener Jean Passepartout während ihrer Erdumrundung nutzten. Nachdem die Frauen bereits am Donnerstag ausgiebig die Weiberfastnacht gefeiert hatten, waren tags darauf die Männer mit der Herrensitzung an der Reihe.

Nach der Begrüßung durch Präsident Dennis Krause und Oberlattcher Christian „Shorty“ Kurz nahm der abwechslungsreiche Abend seinen Lauf. Funkenmariechen Sophie Walde verabschiedete sich gleich zu Beginn mit einer sehenswerten Darbietung aus ihrer aktiven Laufbahn –sehr zum Bedauern der begeisterten Zuschauer. Im violetten Einhorn-Kostüm brachte Frank Pinkpank sein Publikum mit einer modernisierten Version von „Max und Moritz“ zum Lachen.

Marie Gumula trat als blondierte Ulla auf und Dennis Krause nahm erstmalig als „kleiner Schwälmer mit großer Gitarre“ die Ziegenhainer Weihnachtsbeleuchtung und den Rest der Welt aufs Korn. Trotz oder gerade wegen ihrer spartanischen Beleuchtung, gehörte die Schwarzlicht-Show der „Black Pearls“ auch diesmal wieder zu den Highlights des Programms, das mit Auftritten der ZKV-Funkengarde, der Neustädter Garde und der Zumba-Gruppe aus Homberg ergänzt wurde.

Nach den unzähligen Ringelhemdchen beim letzten Mal, hatten sich die Herren heuer vielfältiger verkleidet. So auch der berühmte „Tisch 11“ aus Niedergrenzebach. Im Schottenrock zeigten die Mitglieder viel Bein. Bruno Süß und Helmut Balamagi oblag dabei die Verantwortung über die Reisekasse. Markus Knoch und Karsten Herrmann waren als Franzosen unterwegs. Gunter Fehr und Heiko Kunz gingen als Ägypter, Mario Naumann gab sich als Scheich die Ehre und Markus Stübing glänzte als bärtiger Kapitän. Für die After-Show-Party waren „Die Toten Ärzte“ eingeladen – bis weit nach Mitternacht feierten die Narren noch gutgelaunt weiter.

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