875 Jahre Neukirchen: Bürgermeister Olbrich zieht positives Fazit

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Neukirchen feierte 875-jähriges Jubiläum. Ein viertägiges Fest-Programm mit prominente Gästen liegt hinter der Knüllstadt. Bürgermeister Klemens Olbrich zieht ein positives Fazit.

Neukirchen. Ein vier Tage langer Feiermarathon liegt hinter den Neukirchenern. Von Donnerstag bist Sonntag lud die Stadt zur 875-Jahrfeier ein. Nach dem eher jugendlichen Auftakt mit der "Project N"-Party und der "Hypercat"-Show (Fotos gibt's hier), rockte am Freitagabend die "Spider Murphy Gang" das Festzelt in der Birkenallee.

Am Samstag stand das große Revival der hr-Kultshow "Zum Blauen Bock" an. Mit dabei: Patrick Lindner, die Geschwister Hofmann und Harry Wijnvoord. Auch der Hessische Rundfunk wollte sich das Ereignis nicht entgehen lassen und sendete vor der Kulisse von über 800 Gästen eine Live-Schalte in die Hessenschau.

Am Sonntag lockte der Markttag in der Innenstadt mit Kunst, Verkaufsständen und drei Bühnen noch einmal etwa 4.500 Gäste nach Neukirchen. Harry Wijnvoord ließ auf dem Marktplatz seine Entertainer-Qualitäten aufblitzen und brachte "Heiße Preise" an den Mann und die Frau.

Zu allem Überfluss hatten die Veranstalter gegen Ende des Fests (ca. 16.30 Uhr) mit einem Wasserrohrbruch auf dem Marktplatz zu kämpfen. Noch am Sonntagabend hat man sich nach unseren Informationen an die Reparaturarbeiten gemacht und die betroffene Stelle am Marktplatz aufgebaggert. "So ein Rohrbruch kommt natürlich immer ungelegen, gerade wenn auf dem Marktplatz ein Fest ist. Aber das muss man gelassen sehen und der Stimmung hat er auch nicht geschadet", erklärt Bürgermeister Klemens Olbrich auf Nachfrage von lokalo24 am Montagmorgen.

Insgesamt ist Olbrichs Resümee positiv. "Die Stimmung war an allen Tagen gut. Wir wollten mit dem Fest ja keine Rückschau halten, sondern gemeinsam feiern. Und das ist uns sehr gut gelungen", sagt der Bürgermeister. Das "Wir-Gefühl" in der Stadt sei durch das Fest spürbar gestärkt worden. "Wir haben es geschafft engagierte Menschen aus Vereinen, Politik und Wirtschaft zusammenzubringen und dieses Fest gemeinsam zu stemmen", betont Olbrich.

Auch wirtschaftlich habe die Stadt, das Fest wird aus dem städtischen Haushalt finanziert, keinen Schiffbruch erlitten. Olbrich erklärt: "Materiell ist das Fest kein Draufleger." Dass die Eintrittsgelder für die einzelnen Festtage im Vorfeld und während der Feier kontrovers diskutiert wurden, ist auch dem Stadtoberhaupt nicht verborgen geblieben. "So ein Fest kostet auch etwas mehr Geld und muss refinanziert werden. Das sollten die Besucher bedenken", sagt der Bürgermeister.

Olbrichs Dank richtet sich dabei vor allem auch an die Lenkungsgruppe, die die Planung und Organisation für die Feier übernommen hatte. "Es war ein erfolgreiches Fest und ein Höhepunkt der Gemeinsamkeit", bilanziert Olbrich.

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