Filmprojekt an der Steinwaldschule

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Und Action: Schüler produzieren ihre eigenen Filme.

Neukirchen. Projektwoche in der Steinwaldschule Neukirchen, das bedeutet ausgesuchte Themen abseits des regulären Stundenplans erarbeiten, die am Ende präsentiert werden.In diesem Jahr war das Motto "Gesichter der Welt", unter dem sich die Schüler jahrgangsübergreifend in 25 Projektgruppen einwählten und eine Woche lang Unterricht ohne Pausenklingel oder Klassenarbeit genießen durften. Lediglich der Abgangsjahrgang blieb unter sich, denn auf ihn wartete eine besondere Aufgabe. Auf den Spuren von Steven Spielberg oder Francis Ford Coppola wandelten insgesamt acht Filmteams, die jeweils einen fünfminütigen Streifen drehen sollten. Lehrerin Ayse Gülmez-Toptas bekam auch in der dritten Auflage des Filmprojekts Unterstützung von Lehramtsstudenten aus Marburg sowie einem vierköpfigen Team vom Offenen Kanal Gießen, das nicht nur das nötige Know-how, sondern auch die entsprechende Ausrüstung im Gepäck hatte. "Der Montag stand ganz im Zeichen der Ideenfindung", berichtete die Projektleiterin.

Die Jungfilmer mussten ein Drehbuch schreiben, die Rollen verteilen, einen Drehplan erarbeiten und die entsprechenden Drehorte festlegen. Nebenbei lernten sie, wie mit Kamera, Ton und Beleuchtung umzugehen ist und worauf bei einem Dreh noch alles zu beachten ist. Ab Dienstag hieß es dann "Kamera ab!" und der Campus verwandelte sich in die "Stonewood-Studios". Doch nicht nur auf dem Schulgelände wurde gefilmt, ganz Neukirchen wurde zum Schauplatz der Dreharbeiten. Im Skater-Park etwa rollte Hauptdarsteller Philipp auf Kameramann Cüneyt zu, Olga, Annabell und Sarah kümmerten sich dabei um den Ton. Einige Szenen mussten wiederholt werden, weil entweder das Mikrofon im Film zu sehen war, die Fahrt auf dem Skateboard nicht klappte oder einer der Darsteller mit dem Rücken zur Kamera stand.

Unterdessen stand Lehrerin Eva Kurz mit ihrer Gruppe vor dem Märchenhaus. "Movie for the children in the Himalaya" lautete der Titel ihres Dokumentarfilms, der im Rahmen der geplanten Patenschaft mit einer Schule in Asien auf die lange Reise dorthin gehen soll. Neben Aufnahmen von ihrer Schule, alten Fachwerkhäusern, Märchenfiguren und vielem mehr, stand auch ein Blick von oben auf ihre Heimat auf dem Plan - dazu erklommen sie einfach den Kirchturm der Nikolaikirche. Zwischen den Dreharbeiten und der Premiere lag noch ein ganzes Stück Arbeit vor den Teams – das Filmmaterial musste geschnitten und vertont werden, dazu galt es einen Vor- und einen Abspann zu produzieren. Im Atrium der Schule hieß es am Freitagabend schließlich "Film ab!".

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