Fotograf Jörg Döringer eröffnet Kunstjahr 2016 in Willingshausen

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Das Kunstjahr 2016 in der Künstlerkolonie Willingshausen beginnt mit einer Ausstellung von Natur-Fotograf Jörg Döringer.

Willingshausen.In der Künstlerkolonie Willingshausen hatte am Samstagnachmittag das lange Warten der Kunstfreunde ein Ende. Die dortige Kunsthalle erwachte um 16 Uhr aus ihrem Winterschlaf. Zur ersten Ausstellung des Kunstjahres 2016 hatte die Willingshausen Touristik Betriebsgesellschaft (WTB) eingeladen.

Den vielen Besuchern bot sich die Ausstellung "Natur und Schwalm". Die zeigt noch bis einschließlich 28. Februar Bilder des Treysaer Hobby-Fotografen Jörg Döringer. Zuerst griff Mitorganisatorin Ulrike Becker-Dippel zum Mikrofon, um auf das anstehende Kunstjahr einzustimmen.

Dann schwärmte Willingshausens Bürgermeister Heinrich Vesper vom Schaffen Döringers. "Sie sind wie ein Gemälde. Sie halten immer den besonderen Moment fest", lobte der kunstbegeisterte Rathaus-Chef.

Das letzte Wort gebührte dann dem Hauptdarsteller des Tages - dem Fotografen Jörg Döringer. Der bedankte sich bei seiner Frau und deren Kindern für ihr Verständnis. "Schließlich bin ich viel unterwegs. Meistens schon morgens vor der Arbeit und abends und natürlich am Wochenende", so Döringer. Ohne die Unterstützung seiner Familie sei die Ausstellung in Willingshausen nicht möglich gewesen.

Und die ist immerhin seine bislang größte. Insgesamt 54 zeitgenössische Fotografien und ein paar altehrwürdige Gemälde zieren nun sechs Wochen lang - bis zum 28. Februar - die Wände in der Kunsthalle. Das Zusammenspiel aus alter Kunst und neuen Fotos macht die Ausstellung zu einer Besonderheit. Zu sehen sind vor allem Morgen- und Abendstimmungen, Sonnenaufgänge und -untergänge sowie Makro-Aufnahmen von Pflanzen. Eines aber haben alle Werke Döringers gemeinsam: "Sie zeigen, dass unser Schwälmer Land sehr, sehr schön ist", so der begeisterte Hobby-Fotograf.

Becker-Dippel warf abschließend die Fragen auf, ob die Fotografie denn bald die Malerei ablösen wird und ob die beiden Kunstformen in Konkurrenz zueinander stehen. Auf eine Antwort verzichtete sie und überließ die lieber den einzelnen Betrachtern. Die konnten bei kleinen Häppchen wie Schwälmer Platz und einem Glas Sekt mit dem Aussteller ins Gespräch kommen oder einfach in aller Ruhe die Fotos auf sich wirken lassen.

Im Publikum tummelten sich unter anderem auch die SPD-Landtagsabgeordnete Regine Müller, das Ortsbeiratsmitglied Jörg Haafke, der kunstinteressierte Dauergast Bernd Albrecht aus Treysa und der Loshäuser Storchenvater und Weggefährte Döringers, Kurt Knauff. Zum ein oder anderen Plausch waren natürlich auch WTB-Geschäftsführer Paul Kalbfleisch und Mitarbeiter Paul Dippel bereit.

Die Ausstellung "Natur und Schwalm" ist noch bis 28. Februar zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 12 Uhr sowie 14 bis 17 Uhr. Jörg Döringer führt am 30. Januar, 14. Februar und 28. Februar noch einmal persönlich durch seine Ausstellung.

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