Fußball-Regionalliga: Stadtallendorf kann am Samstag gegen Ulm den Klassenerhalt schaffen

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Behauptete sich mit dem TSV Eintracht Stadtallendorf am Freitagabend: Mihovil Geljic (li.) hier im Zweikampf mit Steinbachs Tim Müller.

Letztes und enorm wichtiges Heimspiel des TSV Eintracht Stadtallendorf: Am Samstag, 5. Mai, kann der Fußball-Regionalligist den Klassenerhalt gegen den SSV Ulm schaffen.

Stadtallendorf. Ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt gelang den Regionalliga-Kickern des TSV Eintracht Stadtallendorf am Freitag vergangener Woche. Nach der Auswärts-Partie gegen den TSV Steinbach brachten die Oberhessen einen wichtigen Punkt mit in die Heimat. Der könnte in der Endabrechnung um den Klassenerhalt den Ausschlag geben.

Nach dem 0:0 gegen den Tabellensiebten kann die Eintracht aus eigener Kraft und unabhängig von allen anderen Ergebnissen am Samstag, 5. Mai, den Klassenerhalt schaffen. Um 14 Uhr ist Ex-Bundesligist SSV Ulm zu Gast am Herrenwald.

Sollte den Stadtallendorfern im 35. Spiel der elfte Sieg gelingen, wäre das der bislang größte Erfolg in der Vereinsgeschichte – und sicher auch eine Überraschung für die gesamte Fußball-Region. Ein Sieg über die Ulmer, die aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz stehen, sollte der Eintracht schon allein deshalb ein besonders großes Anliegen sein, weil es sich um das letzte Heimspiel der Saison handelt. Zum Saisonschluss am 12. Mai reisen die Stadtallendorfer ins Kasseler Auestadion.

Der KSV Hessen kämpft ebenfalls noch um den Verbleib in der Regionalliga Südwest. Damit es im nordhessischen Fußballtempel nicht zum alles entscheidenden Spiel für beide Mannschaften kommt, sollte der TSV heute also punkten. Während die sportliche Situation in Stadtallendorf kaum spannender sein könnte, tut sich auch in der personellen Situation einiges. Unter der Woche wurde bekannt, dass der zuletzt verletzungsbedingt ausgefallene Dominik Völk die Eintracht zum Saisonende verlassen wird. Der Defensivspieler wird sich dem FSV Fernwald anschließen.

Zur Eintracht hinzustoßen wird der Gladenbacher Mirco Geisler. Er kommt aus der U 19 der Offenbacher Kickers an den Herrenwald – einzige Prämisse für den ansonsten fixen Wechsel: der Klassenerhalt. Denn Geislers Kontrakt gilt nur für die Regionalliga – ein Grund mehr heute zu punkten.

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