Großer Festzug zur 70. Kirmes in Schwarzenborn

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Das Jubiläum feierten die Schwarzenbörner mit vielen Freunden aus Nachbarkommunen.

Schwarzenborn. Vor vielen Jahren sang das HR-Duo Gerd Glitter & Roy Rakete die Hymne „Wir sind die Knüller am Knüll, wir sind Schwarzenbörner“ und so präsentierte sich die kleinste Stadt Hessens auch anlässlich ihres 70-jährigen Kirmes-Jubiläums. „Traditionen wahren heißt auch sie zu leben“, hatte Bürgermeister Jürgen Liebermann in seinem Grußwort zum Festwochenende geschrieben.

Bereits am Freitag und am Samstag ging es deshalb in der Kulturhalle hoch her. Doch der Höhepunkt war sicherlich der Festzug am Sonntag. Etwa drei Dutzend Zugnummern stellten sich am Sonntagmittag in der Oberaulaer Straße auf, darunter zahlreiche Vereine, Initiativen und Firmen sowie befreundete Burschenschaften und die Bundeswehr. Die Frauen aus der Unterstadt waren selbst am Feiertag fleißig. „Waschtag im Unterland“ lautete das Motto ihres Motivwagens, der von Ehrenbürgermeister Karl-Heinz Möller mit dem Schlepper gezogen wurde.

Katja Czubrinna und weitere Mitglieder des Vereins „Ahles Porrhüs“ setzten sich mit historischer Kleidung in Szene und warben für die Veranstaltungen in dem sanierten alten Fachwerkhaus. Auch die Landfrauen hatten sich in Schale geworfen. „Immer schick zur Kirmes“ stand auf ihrem Schild. Der Schwarzenbörner Nachwuchs war gleich in mehreren Gruppen vertreten. Der fünfjährige TSV-Torwart Emilian präsentierte sich in seinem übergroßen Fußballtrikot, Konstantin und Benedikt Simon marschierten beim Partnerschaftsverein vorweg und der dreijährige Mika tummelte sich auf dem Wagen der Knüll-Biker.

Die Feuerwehr trat in mehreren Generationen an. Hinter dem historischen Spritzenwagen warben Alina und ihre Kameraden der Kinder- und Jugendabteilung für den Brandschutznachwuchs. Ebenfalls nicht fehlen durften die Daimler-Benz-Freunde, schließlich sorgen sie mit ihrem alljährlichen Oldtimer-Treffen für das größte Event am Fuße des Knüllköpfchens. Das schwerste Fahrzeug war sicherlich der Radpanzer „Boxer“ vom Jägerbataillon aus der Knüll-Kaserne, dafür aber eines der leisesten. Ganz im Gegenteil zu den Altburschen, die ihren Tieflader zu einer Disco umgebaut hatten und die Bässe lautstark aus den Boxen wummerten.

Im hinteren Teil der Parade präsentierten sich die Burschenschaften aus den Nachbarorten – bei über 22 Grad fielen vor allem Kathrin Prinzel und ihre Mitstreiterinnen auf. Die Seigertshäuserinnen fuhren mit Daunenjacke, Pudelmütze und Skibrille bekleidet auf ihren Schlitten ins imaginäre Tal. Entlang der Zugstrecke jubelten die begeisterten Zuschauer den Teilnehmern zu, bevor sich am Nachmittag schließlich alle beim Tanz mit den Schwalmtalern zum gemeinsamen Kirmesausklang trafen.

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