Gute Nachrichten aus Wiesbaden: Innenstadtentwicklung in Treysa wird mit bis zu 250.000 Euro gefördert

Schwarz auf Weiß: Schwalmstadts Bürgermeister Stefan Pinhard erhielt das Schreiben über die Förderzusage von Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir.
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Schwarz auf Weiß: Schwalmstadts Bürgermeister Stefan Pinhard erhielt das Schreiben über die Förderzusage von Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir.

Das Hessische Wirtschaftsministerium sieht in der Innenstadt Treysas Zukunftspotential und will die Innenstadtentwicklung mit bis zu 250.000 Euro fördern. Der Stadtleil wird einer von 111 Förderstandorten des neuen hessenweiten Förderprogramms „Zukunft Innenstadt“. Auch für Ziegenhain hatte sich die Stadt eine Förderung erhofft. Hier ging man allerdings leer aus.

Schwalmstadt. Die Innenstadt Treysas hat Zukunftspotential – das meint auch das Hessische Wirtschaftsministerium. Ende Juni hatte Schwalmstadt Interesse am neuen Förderprogramm „Zukunft Innenstadt“ des Landes Hessen bekundet und für die Stadtkerne Ziegenhain und Treysa je einen separaten Antrag ausgearbeitet. Vergangene Woche Donnerstag erreichte Schwalmstadts Bürgermeister schließlich eine gute Nachricht durch Staatsminister Tarek Al-Wazir: Die von der Stadtverwaltung für den Stadtteil Treysa erarbeiteten Projekte haben das Wirtschaftsministerium überzeugt. Treysa ist einer von 111 Förderstandorten des neuen Landesprogramms und erhält eine 80- bis 90-prozentige Förderung der Projektkosten, maximal 250.000 Euro.

„Ich freue mich, dass man unsere kreativen Konzepte und nachhaltigen Ideen in Wiesbaden als besonders unterstützenswert betrachtet und unsere Mühen hinter dem Antrag belohnt“, fasst es Pinhard zusammen, der die Nachricht aus Wiesbaden mit großer Freude entgegennahm. „Wir hatten uns zwar auch für Ziegenhain große Chancen auf eine Förderung ausgerechnet, es überwiegt nun aber die pure Freude über den Zuschlag für einen unserer beiden Anträge“, so Schwalmstadts Bürgermeister weiter. „Dank der Unterstützung des Landes Hessen bietet sich der Stadt Schwalmstadt nun ein Potential, dass wir aus eigener finanzieller Kraft nicht hätten erreichen können“, ergänzt Achim Nehrenberg, Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Tourismusförderung sowie Stadtmarketing.

Schwerpunkte des Antrags für den Stadtteil Ziegenhain waren touristische Angebote wie eine multimediale Inszenierung der Wasserfestung. Der erfolgreiche Antrag für den Stadtteil Treysa legt seinen Fokus auf die Stärkung des Einzelhandels und auf Konzepte zur Leerstandsreduzierung. So soll beispielsweise ein „Schwälmer Fenster“ entstehen. Die Idee: Auf einer großen Leerstandsfläche inmitten der Treysaer Innenstadt stellen lokale Einzelhändler und ggf. regionale Anbieter einen Auszug aus ihrem Sortiment aus. Dadurch wird die Vielfalt des Angebots in und um Schwalmstadt sichtbar. Doch damit nicht genug: Das „Schwälmer Fenster“ soll sich als kleiner, charmanter Marktplatz der Möglichkeiten etablieren und ein Bistro beinhalten. Dadurch entsteht ein Treffpunkt zum Austauschen und Netzwerken rund um die Ideen, Angebote und Entwicklungsmöglichkeiten in der Stadt Schwalmstadt.

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