Hephata-Klinik in Treysa bekommt Hubschrauber-Landeplatz

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Die Hephata-Klinik und der Hubschrauber-Landeplatz aus der Vogelperspektive.
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Die Hephata-Klinik und der Hubschrauber-Landeplatz aus der Vogelperspektive.

Die Hephata-Klinik in Schwalmstadt-Treysa bekommt einen Hubschrauber-Landeplatz. Die Genehmigung vom Regierungspräsidium liegt bereits vor.

Die Hephata Klinik in Treysa bereitet einen Sonderlandeplatz für Hubschrauber vor. Das Regierungspräsidium Kassel hat vor Kurzem die Genehmigung dafür erteilt.

Künftig sollen Starts und Landungen im Rettungsdienst und Krankentransport sowie für Zwecke des Katastrophenschutzes bei Tag und Nacht möglich sein. Der Landeplatz befindet sich am westlichen Rand von Schwalmstadt, etwa 1.500 Meter südwestlich der Ortsmitte von Treysa.

Die eigentliche Start- und Landefläche hat Abmessungen von 20 mal 20 Metern. Laut Michael Conrad, dem Pressesprecher des Regierungspräsidiums, werden zunächst pro Kalenderjahr rund 20 Flugbewegungen erwartet. Bei An- und Abflügen von Hubschraubern wird der Verkehr auf der Schimmelpfengstraße in Höhe des Landeplatzes jeweils für drei Minuten gestoppt. Dazu soll eine Lichtsignalanlage mit beleuchteten blinkenden Verbotsschildern „Flugbetrieb – Durchgang verboten“ installiert werden. Zudem wird dort der gesamte Bereich der Schimmelpfengstraße mit einem absoluten Halteverbot für Fahrzeuge ausgeschildert.

In der Schlaganfall-Akutbehandlung zählt jede Minute. „Die meisten der mehr als 250 Schlaganfall-Patienten, die wir pro Jahr behandeln, müssen zwar nicht operiert werden“, erklärt Iris Frech, Geschäftsführerin der Hephata-Klinik. Wenn allerdings doch ein chirurgischer Eingriff notwendig ist, können Notfallpatienten aus der Hephata-Klinik sehr schnell in das Klinikum Kassel gebracht werden.

„Wir sind Teil des neurovaskulären Zentrums Nordhessen. Dadurch können Akutpatienten aus unserer Klinik direkt in Kassel aufgenommen werden“, erläutert Frech. Hinter der Hephata-Klinik kann in solch einem Notfall ein Hubschrauber landen, um einen neurochirurgischen Notfall-Patienten in wenigen Minuten nach Kassel zu fliegen.

Durch die Genehmigung des Regierungspräsidiums kann dieser Notfall-Landeplatz nun sogar noch aufgewertet werden. Konkret bedeutet das die Ausstattung des rund 20 mal 20 Meter großen Platzes mit einer so genannten Befeuerungsanlage zur Verbesserung der Sichtbarkeit aus der Luft. Außerdem baut Hephata eine Ampel- und Warnlicht-Anlage, um den Feldweg, der an dem Landeplatz entlang führt, während einer Landung oder eines Abflugs für den Autoverkehr zu sperren (siehe Foto). „Wir rechnen mit einer Investition in Höhe von rund 200.000 Euro“, erklärt Frech.

Der Hubschrauberlandeplatz kann künftig rund um die Uhr auch in Katastrophenschutz-Fällen und in Notfällen genutzt werden, die in keinem Zusammenhang mit der Hephata-Klinik stehen.

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